1. Das perfekte Pfadfinder Lagerfeuer

Schon die Wölflinge, also die Kleinsten unter den Pfadfindern, lernen im Spielerischen die richtige Umgangsweise mit dem Lagerfeuer. Diese Erfahrungen sind später auf Pfadfinder-Lagern äußerst wichtig, um eine sichere und schöne Zeit zu erleben. Denn das schönste Camp wird zur Farce, wenn alle Pfadfinder frieren und es nichts Warmes zu essen gibt, weil das Lagerfeuer nicht brennt.

Außerdem gibt es ein paar wichtige Grundregeln, die jeder beachten sollte, damit sich kein Pfadfinder verletzt, oder aus dem schönen Lagerfeuer ein Waldbrand wird.

  1. Vor allem im Sommer ist es wichtig, den richtigen Ort für das Lagerfeuer auszusuchen. Das Feuer darf nicht in der Nähe von trockenen Bäumen, Sträuchern, Wiesen oder einem Pfadfinder-Zelt gemacht werden. Haltet möglichst viel Abstand zu solchen Stellen, denn der Funkenflug kann manchmal schon ausreichen, um einen Waldbrand auszulösen.
  2. Verletzt bitte keine lebenden Bäume, um Holz für euer Lagerfeuer zu besorgen. Ein richtiger Pfadfinder findet immer ausreichend abgestorbenes Holz und außerdem brennt frisch geschlagenes Holz sowieso nicht.
  3. Behaltet das Lagerfeuer immer im Auge. Auch wenn ihr neues Holz suchen müsst, um nachlegen zu können, sollte immer mindestens ein Pfadfinder beim Feuer bleiben, um es nicht unbeobachtet zu lassen.
  4. Um das Lagerfeuer noch sicherer zu machen, solltet ihr vor dem Entzünden entweder eine Grube ausheben, oder trockene Steine drum rum legen. Außerdem sieht das Lagerfeuer dann auch optisch sehr viel schöner aus.
  5. Bevor ihr wieder aufbrecht, solltet ihr euch vergewissern, dass das Lagerfeuer auch wirklich aus ist. Es gilt: Erst wenn die Asche kalt geworden ist, kann man das Pfadfinder-Lager unbekümmert abbrechen.

Es gibt verschiedene Arten von Feuern, die man für die unterschiedlichsten Zwecke einsetzten kann. Abhängig von den Bedürfnissen der Pfadfinder-Gruppe kann es sinnvoll sein, eine bestimmte Art von Lagerfeuer zu entzünden. Daher stellen wir euch im Folgenden die wichtigsten Lagerfeuer-Arten vor:

Lagerfeuer

Das klassische Pyramidenfeuer

Diese Art von Lagerfeuer ist ein gutes Allzweckfeuer, das viel Wärme gibt und sich schnell aufbauen und entzünden lässt. Hierfür legt ihr am besten als erstes einen Ring mit trockenen Steinen an die gewünscht Stelle und sammelt anschließend möglichst viel Reisig, kleine Stöckchen und sonstiges Material, das sich schnell entzündet. Dies häuft ihr in der Mitte des Steinkreises zu einem kompakten Nest zusammen. Dann kommen die mittelgroßen Stöcke und werden in Form einer Pyramide um das Nest herum angeordnet. Zuletzt werden die größten Stöcke in einer weiteren Pyramide aufgestellt und fertig ist euer Lagerfeuer. Achtet darauf, dass ihr ausreichend Raum zwischen den Stämmen lasst, damit das Feuer atmen kann und nicht erstickt. Kleiner Tipp: Wenn ein leichter Wind geht, könnt ihr in eurer Pyramide, an der Stelle wo der Wind auftrifft, eine kleine Lücke lassen. Dann hilft euch der Wind dabei, das Lagerfeuer zu entfachen.

Pyramidenfeuer

Das Grubenfeuer

Dieses Feuer solltet ihr wählen, wenn ihr ein Pfadfinder-Lager über einen längeren Zeitraum plant und das Feuer auch zum Kochen verwenden wollt. Diese Art von Lagerfeuer wird häufig von Soldaten eingesetzt, weil es nur aus sehr kurzer Distanz sichtbar ist und man daher kaum entdeckt werden kann. Außerdem hat es eine sehr lang anhaltende Glut, ohne dass immer wieder Holz nachgelegt werden muss. Beim Kochen hat dieses Lagerfeuer den Vorteil, dass die Wärme fast nur nach oben strahlt und ihr dadurch viel näher an das Feuer herantreten könnt. Für ein klassisches Grubenfeuer grabt ihr mit einem Spaten oder einem ähnlichen Werkzeug ein ca. 50 cm tiefes Loch. Die breite des Feuers könnt ihr selbst bestimmen, je nachdem wie groß es werden soll, empfehlen wir euch einen Durchmesser zwischen 50 cm und einem Meter zu wählen. Anschließend stellt ihr an die Wände des Loches kleine Stämme oder Holzscheite und füllt die Mitte wie auch beim Pyramidenfeuer mit kleinen Ästen und Zweigen. Wenn das Lagerfeuer brennt, könnt ihr immer wieder Holz nachlegen, wobei ihr nicht viel brauchen werdet, weil das Grubenfeuer sehr langsam brennt.

Grubenfeuer

Das Sternfeuer

Da es äußerst sparsam brennt, eignet sich das Sternfeuer besonders gut für eine lange Nacht und wenn ihr nicht so viel Holz gefunden habt. Außerdem ist dieses Lagerfeuer sehr gut zum Kochen geeignet, da es nicht so hoch brennt wie ein Pyramidenfeuer und man dadurch sehr leicht einen Topf übers Lagerfeuer hängen kann. Auch hier baut ihr am Anfang ein kleines Nest aus trockenem Moos, Zweigen und kleinen Ästen. Dann kommen ein paar dickere Äste und werden pyramidenförmig über dem Nest angeordnet und schließlich die dicken Stämme sternförmig in das Feuer hineingeschoben. Dabei sollten nur die Spitzen der dicken Stämme brennen, damit ihr sie nach und nach immer weiter in das Feuer hineinschieben könnt. Dadurch entsteht eine schöne Glut und euer Feuer brennt mit wenig Material die ganze Nacht.

Sternfeuer

Ihr steht für das nächste Zeltlager in den Startlöchern, aber die Finanzierung noch in den Sternen?

2. So finanzieren sich Pfadfinder ihre Ausflüge, Ausrüstung und weitere Anschaffungen

 

Mit NEUE MASCHE schnell und einfach Geld für das eigene Projekt sammeln! Mit einer Sammelaktion von NEUE MASCHE wurden bisher schon über 1 Mio. € an Spendengeldern gesammelt. Über 2.000 Gruppen konnten so in den letzten Jahren ihre Träume verwirklichen. Auch für Pfadfindergruppen perfekt geeignet!

So funktioniert die Sammelaktion

 

Weitere Spendenideen – Ideenliste:

Natürlich gibt es neben NEUE MASCHE noch eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten um Geld für die eigenen Projekte zu sammeln. Hier ein paar weitere Ideen, wie ihr Spenden sammeln könnt:

  1. Kuchenverkauf
  2. Sponsorenlauf
  3. (Sommer-)Fest
  4. Kehren, waschen, mähen
  5. Tanzveranstaltung
  6. Workshops
  7. Flohmarkt
  8. Glühwein-/Punschverkauf
  9. Spendentombola
  10. Sparschwein
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3. So orientiert sich ein echter Pfadfinder sicher in der Wildnis

Eine Karte der Umgebung:

Wenn ihr nicht schon seit Jahren immer das gleiche Pfadfinder-Lager am selben Ort aufschlagt, solltet ihr immer eine Karte der näheren Umgebung dabei haben. Gerade in großen Wäldern kann man sonst schnell die Orientierung verlieren oder schlicht den geplanten Weg nicht finden. Außerdem ist es im Falle eines Unfalls wichtig, dass ihr der jeweiligen Notrufstelle möglichst genau euren momentanen Aufenthaltspunkt mitteilen könnt, damit schnelle Hilfe möglich ist. Auch die erfahrensten Abenteurer haben immer eine Karte vom jeweiligen Gebiet dabei. Also gilt: Die Karte gehört auf jeden Fall mit in die Pfadfinder-Ausrüstung.

Landkarte
Himmelsrichtungen

Wo genau ist Süden?

Eine Karte allein hilft in den meisten Fällen natürlich noch nicht den richtigen Weg zu finden. Um die Himmelsrichtungen zu bestimmen, ist natürlich der klassische Kompass am besten geeignet. Darum gehört dieser auf die Packliste eines Pfadfinders. Aber es gibt noch weitere kleine Hilfsmittel, die euch helfen können, in der Wildnis nicht die Orientierung zu verlieren. Einen Spruch, den natürlich jeder Pfadfinder kennen sollte, und den die meisten von uns schon in der Grundschule gelernt haben, lohnt es sich in jedem Fall auswendig zu lernen:

Im Osten geht die Sonne auf,

im Süden nimmt sie ihren Lauf,

im Westen wird sie untergehen,

im Norden ist sie nie zu sehen.

So könnt ihr zumindest immer grob die Himmelsrichtungen unterscheiden. Mit Hilfe einer analogen Armbanduhr und der Sonne, geht die Bestimmung der Himmelsrichtung sogar noch genauer. Dazu müsst ihr einfach den Stundenzeiger eurer Uhr zur Sonne ausrichten. Anschließend halbiert ihr den Winkel zwischen 12 Uhr und der momentanen Urzeit und habt dadurch den Süden ermittelt. Wenn es also 4 Uhr Nachmittags ist, dann liegt Süden auf 2 Uhr. Achtung: Aufgrund der Zeitumstellung müsst ihr bei Sommerzeit 13 Uhr anstatt 12 Uhr zur Berechnung nehmen.

Diese Möglichkeit zur Bestimmung der Himmelsrichtung funktioniert in Mitteleuropa sehr gut. Je näher euer Pfadfinder-Lager dem Äquator ist, desto ungenauer wird diese Methode. Auch an der Vegetation von Moos kann man die Himmelsrichtungen unterscheiden. Moos wächst am schnellsten, wenn es feucht ist und feucht ist es, wo die Sonne am wenigsten scheint. Weil die Sonne, wie ihr aus dem kleinen Spruch von oben wisst, im Norden nie zu sehen ist, ist Norden da, wo das meiste Moos zu finden ist. Dies könnt ihr sehr gut an Bäumen oder großen Felsen beobachten.

4. Erste Hilfe leisten und den richtigen Notruf absetzen als Pfadfinder

Wie Pfadfinder richtig Erste Hilfe leisten:

Sei es auf einer Wanderung, oder während eures Aufenthaltes im Pfadfinder-Lager: Es kann immer und überall zu Notsituationen kommen, so dass eure Erste Hilfe Fähigkeiten gefordert werden, was für einen echten Pfadfinder natürlich kein Problem darstellen sollte. Falls doch, ist es für jeden Pfadfinder sinnvoll, einen Erste Hilfe Kurs zu besuchen, um im Notfall richtig reagieren zu können. Stabile Seitenlage, Herz-Rhythmus-Massage oder auch nur, wie man eine Wunde richtig behandelt, sollten zum Standardwissen eines jeden Pfadfinders gehören. Außerdem ist es wichtig, einen Erste Hilfe Kasten in eure Pfadfinder-Ausrüstung einzupacken, wenn ihr ein Pfadfinder-Lager oder eine längere Wanderung plant. Dabei sollten immer Binden, Pflaster, Desinfektionsmittel und natürlich sterile Gummihandschuhe auf der Pfadfinder-Packliste stehen. Auch ein funktionierendes Handy gehört zur Pfadfinder-Ausrüstung dazu, damit ihr jederzeit einen Notruf absetzten könnt.

Rettung

Den richtigen Notruf absetzen:

Unter den Nummern 110, 112 und 19222 erreicht ihr immer eine Rettungsleitstelle, die im Notfall sofort Hilfe schicken kann. Habt ihr eine Leitstelle erreicht, gilt es immer die folgenden fünf W-Fragen zu beachten:

Wo ist es passiert? Wo befindet sich das Pfadfinder-Lager?
Straße, Ort, Hausnummer sind natürlich die besten Anhaltspunkte für die Helfer. Wenn ihr euch in der Wildnis befindet, solltet ihr die möglichst genauen Koordinaten durchgeben oder auffällige Orientierungspunkte, die sich in der Nähe befinden.

Was ist passiert?
Unfall, Feuer, eingeklemmter Pfadfinder, eine Erkrankung… Möglichst genau und präzise!

Wie viele verletzte Pfadfinder gibt es?
Immer die möglichst genaue Zahl angeben, damit die Rettungskräfte wissen, wie viele Einsatzleute gebraucht werden.

Welche Art von Verletzungen hat euer Pfadfinder-Kamerad?
Verbrennungen, gebrochene Knochen, starke Blutungen, Atemstillstand, Bewusstlosigkeit… Dann kann euch die Leitstelle Anweisungen geben, die bis zu ihrem Eintreffen zu tun sind.

Warten auf eventuelle Rückfragen!

Es gilt: Das Gespräch wird von der Leitstelle beendet. Erst wenn alle Rückfragen beantwortet sind, dürft ihr auflegen.

Sos

Die Ausrüstung ist noch nicht ganz komplett?

5. Die richtige Ausrüstung für den Pfadfinder: Was sollte alles auf eurer Packliste stehen?

Pfadfinderhut

Pfadfinderhut

Der typische Pfadfinder-Hut wurde von Baden Powell aus Nordamerika mitgebracht und gehört zum Outfit eines jeden Pfadfinders dazu. Neben seiner Rolle als Erkennungs- und Identifikationsmerkmal, schützt er euch vor Regen und Sonne. Ein echter Pfadfinder hat seinen Hut stets dabei, auch wenn er nicht durchgehend getragen werden muss. Achtet hier jeweils auf die Anweisung eures Gruppenleiters.

Wanderschuhe

Wanderschuhe

Ihr seid auf der schönsten Wanderung des Jahres, aber nach zwei Kilometern fangen eure Fersen an zu schmerzen. Nach weiteren 500 Metern öffnet ihr eure Schuhe und bemerkt eine riesige Blase an eurer rechten Ferse. Dieses Szenario kennen wahrscheinlich die meisten von euch und daher wisst ihr auch, wie schmerzhaft eine lange Wanderung mit Blasen an den Füßen sein kann. Aus diesem Grund ist es unglaublich wichtig, das richtige Schuhwerk für eine Wanderung zu besitzen. Zur Ausrüstung eines jeden Pfadfinders sollten also Schuhe mit einem guten Profil gehören, damit ihr auch bei rutschigen Verhältnissen immer einen festen Schritt habt. Außerdem solltet ihr die Schuhe vorher einlaufen, weil neue Schuhe fast immer zu Blasen führen. Die Wanderschuhe einfach vor der ersten Wanderung einige Male in eurem Alltag tragen, damit sie sich eurer Fußform anpassen können. Und – vor jeder Wanderung imprägnieren, nur dann halten die Schuhe wirklich dicht.

Isomatten

Hier gibt es unterschiedliche Meinungen unter den Pfadfindern: Die einen schwören auf selbstaufblasbare Isomatten, die mit Sicherheit einen höheren Schlafkomfort bieten, bergen dafür aber den Nachteil bei einem Loch oder Riss schnell unbrauchbar zu sein. Die anderen setzen auf Schaumstoffmatten, die schnell ausgebreitet und wieder zusammengepackt werden können und nicht so schnell kaputt gehen. Wie ihr euch auch entscheidet, wichtig ist es auf jeden Fall eine dabei zu haben, denn auf nassem Moos schläft es sich nur bedingt gut.

Schlafsack

Es gibt drei verschieden Arten von Füllmaterial für Schlafsäcke: Daunen, Kunstdaunen oder Kunstfaserschlafsäcke. Gerade für die jungen Pfadfinder, die ihren Schlafsack häufig dreckig machen, macht es wahrscheinlich am meisten Sinn, auf einen Kunstfaserschlafsack zu setzen, da dieser häufiges Waschen am besten überdauert. Generell sollte man Schlafsäcke so selten wie möglich waschen, weil sonst die Fasern verkleben und der Schlafsack den Pfadfinder nicht mehr so gut wärmt. Nach dem Pfadfinderlager sollte der Schlafsack gut ausgelüftet und offen gelagert werden.

Stirnlampe

Stirnlampe

Eine Taschenlampe gehört in jedes Pfadfindergepäck. Damit ihr euch auch im Dunkeln zurechtfinden könnt, ist dieses Ausrüstungsstück einfach unerlässlich. Am besten geeignet ist eine Stirnlampe, weil ihr dadurch beim Kochen, Essen oder Zelt aufbauen immer beide Hände zur Verfügung habt.

Wanderstöcke

Wanderstöcke

Wanderstöcke sind für kurze Wanderungen nicht unbedingt notwendig, auf langen Wanderungen dienen sie aber vor allem beim Abstieg der Entlastung eurer Knie. Außerdem kann man die stabilen Stöcke auch zweckentfremdet sehr gut einsetzten, beispielsweise als Angelrute oder Zeltstange.

Regenausrüstung

Drei Dinge solltet ihr immer mit euch führen: Regenjacke, Regenhose und ein Regencape für euren Rucksack. Gerade auf langen Wanderungen ist es äußerst nervig, wenn nach ein paar Stunden alles nass ist, denn das Trocknen funktioniert in der Wildnis auch nicht so gut. Achtet darauf, dass eure Regenkleidung atmungsaktiv ist, sonst seid ihr von außen trocken, schwitzt aber von innen und werdet hierdurch genauso nass, als hättet ihr keine Regenausrüstung in eurem Pfadfinder-Gepäck.

Taschenmesser

Auch dieses Ausrüstungsstück gehört in jeden Pfadfinder-Rucksack. Es reicht allerdings eine scharfe und saubere Klinge mitzunehmen. Der restliche Schnickschnack wie Schere, Pinzette oder Säge ist vollkommen unnötiges Gewicht und mit den kleinen Pinzetten in den Taschenmessern könnt ihr nicht mal eine Zecke entfernen. Also streicht diese Multifunktionsmesser besser von eurer Pfadfinder-Packliste.

Gerd/Gerda Neue Masche

Wandersocken

Hier gilt ähnliches wie bei den Wanderschuhen. Wandersocken sollten an den Fersen, wie an der Spitze verstärkt sein, damit sie euch vor nervigen Blasen schützen können. Wie gesagt: Es gibt nichts schlimmeres, als eine Wanderung wegen Blasen an den Füßen abbrechen zu müssen.

Trinkflasche

Trinkflasche

Hier eignet sich am besten eine Trinkflasche aus Aluminium. Sie ist einfach zu reinigen, leicht, geschmacksneutral und sehr robust. Am besten eine relativ große Flasche wählen, da man auf einer Wanderung nie genau weiß, wann man wieder frisches Wasser zum Nachfüllen findet.

Funktionierendes Equipment ist ein Muss für’s nächste Zeltlager!

Wanderrucksack

Auch hier gilt: Jeder nimmt den Rucksack, der ihm am besten passt. Bequem sollte er sein, genügend Stauraum sollte er bieten, da die Ausrüstung eines Pfadfinders sehr umfangreich ist. Aber der Rucksack sollte dennoch nicht so groß und schwer sein, dass ihr ihn kaum tragen könnt. Ein unteres Fach für den Schlafsack ist sehr hilfreich und einen Hüftgurt sollte er unbedingt haben, da ihr damit das Gewicht nicht nur auf den Schultern tragt. Ansonsten können wir nur empfehlen, hier nicht so sehr aufs Geld zu achten und stattdessen einen guten Rucksack zu kaufen. Ihr müsst das Teil schließlich den ganzen Tag mit euch rumschleppen.

Wanderrucksack

Das darf nicht fehlen:

Um auch wirklich für alles gewappnet zu sein, solltet ihr unbedingt eine Packliste schreiben, um einige wichtige Dinge, die ein Pfadfinder braucht, nicht zu vergessen. Beschränkt euch allerdings wirklich auf das Wesentliche, weil mehr natürlich zusätzliches Gewicht bedeutet, das ihr mit euch rum schleppen müsst. Hier findet ihr eine Liste mit vielen nützlichen und wichtigen Dingen – was ihr davon tatsächlich einpackt oder ob ihr es auf verschiedene Pfadfinder aufteilt, bleibt euch überlassen:

Körperpflege:

  • Tubenwaschmittel: Falls euch doch mal sauberen Unterhosen ausgehen sollten
  • Zahnbürste und Zahnpasta: Schließlich wollt ihr ja auch in der Wildnis immer fresh bleiben
  • Sonnencreme: Diese ist sehr wichtig und sollte nicht vergessen werden, sowohl als Schutz gegen schnell alternde Haut und vor schmerzhaftem Sonnenbrand.
  • Stück Seife: Wie in alten Zeiten könnt ihr euch auch auf ein Stück Seife beschränken, anstatt Duschgel und Shampoo mitzuschleppen.

Reiseapotheke:

  • Anti-Insekten-Spray: Je nachdem, wo ihr euer Pfadfinderlager aufschlagt ist es wichtig, ein Mittel gegen nervige Mücken und Zecken dabei zu haben. Schließlich wollt ihr euch die Lagerfeuerromantik nicht von diesen Quälgeistern zerstören lassen. Zudem können durch Mückenstiche und Zeckenbisse Krankheiten übertragen werden, gegen die ihr euch schützen solltet.
  • Schmerzmittel: Kopf-, Bauchschmerzen oder auch andere Schmerzen können extrem anstrengend und kraftraubend sein und den schönsten Pfadfinder-Ausflug zerstören. Deswegen ist es wichtig, dass ihr etwas Schmerzmittel für den Notfall mit im Gepäck habt.
  • Durchfall: Falls ihr was Falsches gegessen oder getrunken habt, kann es zu Durchfall kommen. Dieser ist zum einen sehr unangenehm, zum anderen kann er in extremer Form auch zur Austrocknung des Körpers führen und somit auch gefährlich werden. Ein Mittel gegen Durchfall ist also in der Ausrüstung eines Pfadfinders unverzichtbar. WICHTIG: Mit dauerhaftem Durchfall ist nicht zu spaßen. Habt ihr also mehrere Tage solche Beschwerden, solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen.
  • (Blasen-) Pflaster, Wundversorgung (Binden) und Desinfektionsmittel: Es kann immer mal passieren, dass man sich bei einer langen Tagestour Blasen läuft oder sich mit dem Taschenmesser schneidet. Hierbei ist es wichtig, die Wunde vor Infektionen zu schützen. Darum solltet ihr auf jeden Fall ein Desinfektionsmittel und (Blasen-) Pflaster mitnehmen, um Schlimmeres zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass eure Verletzung sich schnell verbessern kann und ihr weiterhin Spaß am Pfadfinder-Lager haben könnt.
  • Ohrstöpsel: In einer großen Pfadfinder-Gruppe ist es leider nicht zu vermeiden, dass die einen schlafen wollen, die anderen aber noch etwas am Lagerfeuer spielen, reden oder Musik hören. Deswegen können Ohrstöpsel zu einem geruhsamen Schlaf verhelfen und Konflikte um die Lautstärke vermeiden. Seid ihr also etwas empfindlicher, sollten sich die Ohrstöpsel in jedem Fall in eurer Pfadfinder-Ausrüstung befinden.
  • Pinzette und kleine Schere: Diese beiden kleinen Helfer sind für mehrere Dinge sehr praktisch. Die Pinzette ist sehr nützlich, um Holzspreißel oder Zecken zu entfernen. Eine kleine Schere kann helfen Verpackungen zu öffnen, Mullbinden zurecht zu schneiden oder Fingernägel zu kürzen.
  • Erste Hilfe Kasten: Vor allem wenn ihr verantwortlich für mehrere Pfadfinder bzw. eine ganze Pfadfinder-Gruppe seid oder euch in sehr abgelegenem Gebiet befindet, wo es länger dauern kann, bis Erste Hilfe eintrifft, ist es wichtig, dass ihr einen gut sortierten Erste Hilfe Kasten einpackt.

Allgemeine Dinge:

  • Feuerzeug, Essbesteck (Messer, Gabel, Löffel, Teller), Töpfe, Trinkgefäße, Kocher, Spül- und Geschirrtuch, Plastiktüten, Sicherheitsnadeln, (Wäsche-) Leine, Spülmittel oder ähnliches (denkt hierbei an die Umweltfreundlichkeit), Dosenöffner, Lebensmittel, Wäscheklammern, Toilettenpapier, Gewürze, evtl. Pfefferspray

Dokumente:

  • Ausweis, Bankkarte, Krankenversicherungskarte

Der nächste Ausflug steht vor der Tür, aber die Kasse ist leer?

Hier findet ihr viele Anregungen zu den Themen: