Fester Zusammenhalt: 12 gruppendynamische Spiele und Übungen

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Gruppenleiterin, Schopfheim

Was sind gruppendynamische Spiele?

Ob Schulklasse, Jugendgruppe, Jungschar, Pfadfindergruppe oder erwachsene Seminarteilnehmer: Gruppendynamische Spiele sind Übungen, die auf spielerische Weise dafĂŒr sorgen, dass eine Gruppe besser zusammenwĂ€chst. Im Fokus stehen Kennenlernen, Kooperation, Vertrauen und das gemeinsame BewĂ€ltigen von Aufgaben. Gruppendynamische Übungen und Spiele sollen Spaß machen und gleichzeitig den Teamgeist fördern. WĂ€hrend einige gruppendynamische Spiele sich besser zum Kennenlernen eignen, sind andere vor allem fĂŒr eingefleischte Gruppen zu empfehlen, die an neuen Herausforderungen gemeinsam wachsen wollen. In jedem Fall bedeuten gruppendynamische Übungen und Spiele jedoch eine Menge Spaß fĂŒr alle Beteiligten. Hier stellen wir euch 12 gruppendynamische Spiele vor, mit denen es nie langweilig wird und die perfekt dafĂŒr geeignet sind, eure Gruppe noch enger zusammenzuschweißen.

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Gruppendynamische Spiele: 1. Zwei Wahrheiten, zwei LĂŒgen

Dieses gruppendynamische Spiel ist ausgezeichnet dafĂŒr geeignet, sich in der Gruppe etwas besser kennen zu lernen. Jeder Mitspieler ĂŒberlegt sich dazu zwei wahre Aussagen ĂŒber sich selbst, die möglichst keinem Gruppenmitglied bekannt sind. Etwas außergewöhnliche Aussagen sind hier deutlich sinnvoller (und interessanter), als beispielsweise die Anzahl der Geschwister. ZusĂ€tzlich ĂŒberlegt sich jedes Gruppenmitglied zwei Aussagen, die definitiv nicht auf sie zutreffen, jedoch denkbar wĂ€ren.

Sobald jeder Mitspieler fĂŒr sich zwei wahre Aussagen und zwei LĂŒgen gefunden hat, beginnt ein Mitspieler und stellt seine vier Behauptungen auf. Die anderen Spieler mĂŒssen sich dann ĂŒberlegen, welche der Aussagen sie fĂŒr wahr und welche fĂŒr gelogen halten. Sobald jeder Spieler sich seine Antwort ĂŒberlegt hat, werden die genannten Aussagen noch einmal der Reihe nach durchgegangen und jeder Mitspieler, der die entsprechende Aussage fĂŒr wahr hĂ€lt, hebt die Hand. Erst nach den vier Aussagen wird aufgelöst und der nĂ€chste Spieler ist an der Reihe.

Gerade in neu zusammengestellten Gruppen ist dieses Spiel ein perfekter Eisbrecher. Nach einer Runde von “Zwei Wahrheiten, zwei LĂŒgen”, sollte genĂŒgend GesprĂ€chsstoff vorhanden sein, um eine ungezwungene Unterhaltung zu gewĂ€hrleisten. Bei eingefleischten Gruppen ist es wiederum lustig zu erkennen, wie schwierig es auch bei bekannten Menschen ist, gut ausgetĂŒftelte LĂŒgen zu durchschauen. Der Gruppenleiter kann fĂŒr alle Spieler die richtig geratenen Fakten aufschreiben.

Gruppendynamische Spiele: 2. Blind nach GrĂ¶ĂŸe sortieren

Dieses gruppendynamische Spiel ist sehr gut dafĂŒr geeignet, BerĂŒhrungsĂ€ngste abzubauen und die Koordination der Gruppe zu fördern. Deshalb sollte dieses Spiel aber auch noch nicht direkt zu Beginn gespielt werden, da die Hemmungen sonst zu groß sind. Optimal eignet sich dieses Spiel im Zeltlager, in den Kleingruppen.Die Mitspieler spazieren durch den Raum und achten dabei nicht speziell auf die anderen. Auf ein Signal des Spielleiters hin bleiben alle Teilnehmer stehen, verschließen die Augen und drehen sich ein paar mal auf der Stelle. Anschließend ist es die Aufgabe der Gruppe mit geschlossenen Augen und ohne zu reden eine Reihe zu bilden in welcher alle Gruppenmitglieder nach der GrĂ¶ĂŸe sortiert stehen.

 

Gruppendynamische Spiele: 3. Reifen im Kreis fĂŒhren

Dieses gruppendynamische Spiel ist ein einfaches Einstiegsspiel und Pausenspiel und stellt einen Klassiker unter den gruppendynamischen Übungen dar. Die Teilnehmer stellen sich in einen Kreis und fassen sich an den HĂ€nden. Anschließend wird der Kreis an einer Stelle kurz unterbrochen, um den beiden Teilnehmern einen Hula-Hoop-Reifen “anzuhĂ€ngen”. Die Aufgabe ist nun, den Reifen einmal im Kreis herum zu fĂŒhren, ohne diesen zu unterbrechen. Gerade an den “Übergabepunkten” von einer Person zur anderen entstehen hĂ€ufig Schwierigkeiten, die nur durch gute Koordination zu ĂŒberwinden sind.

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Gruppendynamische Spiele: 4. Stabile StĂŒhle

Das gruppendynamische Spiel “Stabile StĂŒhle” ist ideal geeignet, um die Koordination der Gruppe zu verbessern und den Mitgliedern ein GefĂŒhl dafĂŒr zu geben, wie eine Aufgabe von einem Kollektiv gelöst werden kann. Es eignet sich auch sehr geht als Bewegungsspiel.

Der Aufbau fĂŒr das gruppendynamische Spiel sieht wie folgt aus: Alle Mitglieder der Gruppe stehen in einem Kreis. Vor jeder Person des Kreises steht ein Stuhl (eventuell nicht die allerbesten StĂŒhle verwenden; Die robusten Standard-Seminarraum-StĂŒhle sind gut geeignet). Nun legt jedes Gruppenmitglied den rechten Arm auf den RĂŒcken; Er darf wĂ€hrend des gesamten Spiels nicht verwendet werden. Mit der linken Hand kippt jedes Gruppenmitglied den vor sich befindlichen Stuhl, sodass dieser nur noch auf zwei Beinen steht. Sobald jeder Mitspieler diese Startaufstellung eingenommen hat, kann das Spiel losgehen: Ziel ist es, dass alle Spieler eine Runde um den Kreis machen, wobei alle StĂŒhle an ihrem Platz stehen bleiben mĂŒssen und nicht umkippen dĂŒrfen. Das klingt zunĂ€chst einfach, bis einem wieder einfĂ€llt, dass jeder Spieler ja nur eine Hand zur VerfĂŒgung hat.

Mit geschickter Koordination und einer gelungenen Absprache in der Gruppe ist dieses gruppendynamische Spiel dennoch gut lösbar!

Gruppendynamische Spiele: 5. Stab absenken

Die gruppendynamische Übung “Stab absenken” geht prinzipiell ganz einfach, benötigt aber ein gutes GefĂŒhl fĂŒr die Gruppe und eine Portion FeingefĂŒhl: Die Mitglieder der Gruppe strecken alle ihren Zeigefinger aus und dann wird ein Stab (Ein Bambusrohr, ein Besenstiel oder etwas Ă€hnliches) auf die Zeigefinger der Teilnehmer gelegt, sodass jeder den Stab berĂŒhrt. Die Übung ist jetzt, den Stab als Gruppe bis zum Boden abzusenken. Sobald jemand aber mit seinem Zeigefinger den Kontakt zu dem Stab auch nur kurzzeitig verlieren sollte, muss noch einmal von ganz oben begonnen werden. Da dieses Spiel nichts weiter als einen Stab und am besten eine grĂ¶ĂŸere freie FlĂ€che benötigt, eignet es sich optimal als Schulspiel oder kleiner Wettbewerb auf eurem Sportfest.

Gruppendynamische Spiele: 6. Decke wenden

Die Teilnehmer dieses gruppendynamischen Spiels stellen sich auf eine Picknickdecke oder einen Teppich, der nicht viel grĂ¶ĂŸer ist, als der Platz, den die Gruppe in Anspruch nimmt, wenn alle bequem und in “normalem” Abstand zueinander stehen. Die Aufgabe ist nun folgende: Die Decke soll einmal umgewendet werden. Das heißt, dass diejenige Seite der Decke, die nun nach oben zeigt, am Ende in Richtung Boden weisen soll.

Die Schwierigkeit: Keiner der Teilnehmer darf wĂ€hrend des Wendevorgangs den Boden außerhalb der Decke berĂŒhren!

Das Spiel erfordert ein hohes Maß an Koordination und baut nebenher BerĂŒhrungsĂ€ngste ab. War die Übung zu einfach, kann beim nĂ€chsten Mal eine kleinere Decke verwendet werden. War sie zu schwierig, kann man hingegen eine grĂ¶ĂŸere Decke benutzen.

 

Gruppendynamische Spiele: 7. Gordischer Knoten

Dieses gruppendynamische Spiel beginnt, indem alle Mitspieler einen Kreis bilden. Dieses Spiel eignet sich hervorragend als Spiel im Zeltlager abends am Lagerfeuer. Anschließend gehen alle Gruppenmitglieder nĂ€her aufeinander zu, bis alle ziemlich gedrĂ€ngt in der Mitte stehen. Anschließend verschließt jedes Gruppenmitglied die Augen, hebt die Arme auf Kopfhöhe und tastet nach den HĂ€nden anderer Mitspieler (In der Mitte sollte dabei ein großes KnĂ€uel von Armen entstehen. Sobald jeder Spieler in beiden seiner HĂ€nde jeweils die Hand eines anderen Gruppenmitglieds hĂ€lt, öffnen alle ihre Augen.

Die Aufgabe besteht nun darin, das entstandene Gewirr so gut wie möglich aufzulösen ohne, dass sich jemals zwei HÀnde voneinander lösen.

Am Ende entsteht entweder ein großer Kreis, mehrere unabhĂ€ngige Kreise oder mehrere ineinander verschlungene Kreise. Einen gordischen Knoten aufzulösen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die ein gutes Maß an Kommunikation und Gelenkigkeit voraussetzt.

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Gruppendynamische Spiele: 8. Stocksteif im Kreis

Bei dieser Übung handelt es sich weniger um ein gruppendynamisches Spiel im eigentlichen Sinne, sondern eher um eine sogenannte VertrauensĂŒbung. Das Spiel lĂ€sst sich perfekt wĂ€hrend einer Klassenfahrt integrieren, bei der sich alle noch ein bisschen besser kennen lernen sollen. Diese sind mit den gruppendynamischen Spielen verwandt, da VertrauensĂŒbungen genau wie diese den Zusammenhalt der Gruppe stĂ€rken und den Umgang miteinander schulen.

FĂŒr diese Übung darf die Anzahl der Teilnehmer nicht allzu groß sein. Im Zweifelsfall sollte man die Gruppe lieber in mehrere Teilgruppen aufteilen. Optimal sind Gruppen mit fĂŒnf bis acht Mitgliedern.

Ein Freiwilliger der Teilgruppe schließt die Augen. Die restlichen Mitglieder bilden einen engen (!) Kreis um den Freiwilligen. Nun macht der Spieler in der Mitte seinen Körper steif wie ein Brett und lĂ€sst sich langsam in eine beliebige Richtung fallen. Dort drĂŒckt das entsprechende Kreismitglied den Freiwilligen sanft (und ohne ein Risiko einzugehen, indem er es zu lange hinauszögert!) zurĂŒck in die stabile Position. Daraufhin kippt der Freiwillige mit den geschlossenen Augen in eine andere Richtung und so weiter. Wenn alles gut lĂ€uft und es fĂŒr den Freiwilligen in Ordnung geht, darf das Auffangen und ZurĂŒckschieben des “stocksteifen” Mitspielers mit der Zeit etwas spĂ€ter geschehen. Wichtig ist, dass der Spieler in der Mitte sich bei der Übung immer sicher fĂŒhlen muss! Nach einer kleinen Weile tauscht der Spieler in der Mitte mit einem Mitglied des Kreises die Rolle.

Korrekt durchgefĂŒhrt ist diese Übung hervorragend dafĂŒr geeignet, einen vertrauteren Umgang der Gruppenmitglieder untereinander zu erzielen.

Gruppendynamische Spiele: 9. Ohnmacht auf Kommando

Ähnlich wie “Stocksteif im Kreis” zĂ€hlt auch “Ohnmacht auf Kommando” zu den VertrauensĂŒbungen. Hierbei erhĂ€lt zunĂ€chst jedes Gruppenmitglied eine Nummer (durchzĂ€hlen!). Damit das Ganze nicht zu unĂŒbersichtlich wird, bietet es sich an, dieses gruppendynamische Spiel nicht mit deutlich mehr als 10 Teilnehmern durchzufĂŒhren. Nun hat die Gruppe kurz Zeit, sich alle Nummern und die zugehörigen Gruppenmitglieder einzuprĂ€gen. Anschließend gehen alle Teilnehmer des gruppendynamischen Spiels in dem Raum (oder einem abgesteckten Bereich) umher. Irgendwann klatscht der Gruppenleiter in die HĂ€nde und ruft eine Zahl. Sobald dies geschieht, fĂ€llt der Spieler mit der zugehörigen Zahl “in Ohnmacht”. Das bedeutet, er bleibt stehen wo er ist und beginnt langsam, seinen Körper erschlaffen zu lassen und umzufallen. Die anderen Gruppenmitglieder mĂŒssen so schnell wie möglich erkennen, wer in Ohnmacht fĂ€llt, um ihm stĂŒtzend beiseite zu stehen und ein Umfallen zu verhindern.

Anschließend gehen wieder alle Mitspieler ganz normal, bis der Spielleiter erneut in die HĂ€nde klatscht. Wenn das Spiel mit einer “Ohnmachts-Zahl” schon gut funktioniert, kann der Spielleiter irgendwann dazu ĂŒbergehen, zwei (oder sogar drei) Zahlen hintereinander zu sagen. Alle angesprochenen Gruppenmitglieder werden ohnmĂ€chtig und die verbleibenden Teilnehmer mĂŒssen schnell agieren, um alle Personen aufzufangen.

Im Gegensatz zu “Stocksteif im Kreis” ist bei “Ohnmacht auf Kommando” ein gesundes Maß an Misstrauen in Ordnung. Wird man nicht aufgefangen, so muss dies nicht an Böswilligkeit liegen. Manchmal sind die Mitspieler auch einfach etwas zu langsam, um rechtzeitig zur Stelle zu sein. Der “OhnmĂ€chtige” sollte somit besser darauf achten, dass er sich im Notfall noch irgendwie abfangen kann.

Gruppendynamische Spiele: 10. Kontaktpunkte

Bei dem gruppendynamischen Spiel „Kontaktpunkte“ geht es um schnelles Denken und eine Spur Akrobatik. Perfekt eignet sich dieses Bewegungsspiel als AufwĂ€rmeinheit im Sportunterricht. Die Teilnehmer des Spiels spazieren durch den Raum, bis der Spielleiter in die HĂ€nde klatscht. Weiter ruft der Spielleiter dann eine Anzahl Personen und eine Anzahl Körperteile. Zum Beispiel: 3 Leute, 2 FĂŒĂŸe, 2 HĂ€nde.

Anschließend mĂŒssen sich genau so viele Leute zusammentun und so schnell wie möglich eine Pose einnehmen, sodass innerhalb dieser neu geformten Kleingruppe insgesamt nur genau die genannte Anzahl der entsprechenden Körperteile den Boden berĂŒhrt. In dem Beispiel wĂ€re eine mögliche Lösung, dass zwei Leute auf einem Bein stehen, wĂ€hrend die dritte Person einen von den anderen Beiden gestĂŒtzten Handstand macht.

Anschließend können alle kurz den Blick schweifen lassen, um sich die Lösungen der anderen anzusehen. Dann spazieren wieder alle Teilnehmer weiter und warten auf das nĂ€chste Klatschen.

Das Spiel wird deutlich lustiger, wenn die Aufgaben in ihrer KomplexitĂ€t zunehmen. Beispielsweise können neben HĂ€nden und FĂŒĂŸen auch andere Körperteile, wie Ellbogen, Knie, Köpfe oder Nasen gefordert werden.

Gruppendynamische Spiele: 11. Als Gruppe bis 20 zÀhlen

Dieses gruppendynamische Spiel lĂ€uft deutlich ruhiger ab, als die meisten anderen Übungen in dieser Liste. Das Spiel benötigt ein hohes Maß an Konzentration und ein gewisses GespĂŒr fĂŒr Timing und die anderen Gruppenmitglieder. Deshalb ist es eine super Möglichkeit, dieses Schulspiel einzusetzen, um wieder etwas Ruhe in das Klasesnzimmer zu bekommen.

Die Teilnehmer des Gruppenspiels gehen entspannt (und still) durch den Raum. Die Aufgabe klingt zunĂ€chst einfach: Es soll von 1 bis 20 nach oben gezĂ€hlt werden, indem irgendein Mitspieler “1” sagt, dann ein anderer “2” und so weiter. Zwischen den einzelnen Zahlen dĂŒrfen beliebig lange Pausen entstehen. Die Schwierigkeit ist jedoch folgende: Sobald zwei Personen gleichzeitig sprechen, muss wieder von vorne begonnen werden. Die Teilnehmer des gruppendynamischen Spiels dĂŒrfen keine Taktik absprechen oder sonstige Kommunikation betreiben. Was am Anfang vielleicht unmöglich erscheint, wird sich bald als machbar herausstellen, da bei konzentriertem Spiel nach einer Weile jeder ein GefĂŒhl fĂŒr das Verhalten der Anderen entwickelt.

Gruppendynamische Spiele: 12. Gemeinsames Schreiben

Dieses knifflige und witzige gruppendynamische Spiel benötigt etwas mehr Vorbereitung, als andere Vertreter dieser Liste. Ein Filzstift muss je nach GruppengrĂ¶ĂŸe mit einem Stab und Klebeband kĂŒnstlich “verlĂ€ngert” werden. Anschließend werden um den so prĂ€parierten Filzstift mehrere SchnĂŒre gebunden – genau eine pro Gruppenmitglied. Die SchnĂŒre sollten lang genug sein, dass die gesamte Gruppe sich in einem Kreis um den Stift aufstellen und jeder Teilnehmer eine der SchnĂŒre halten kann.

Nachdem dies geschehen ist, wird unter den Filzstift ein großes Blatt Papier gelegt. Die Aufgabe fĂŒr die Gruppe ist nun folgende: Es soll ein Wort (z.B. der Name der Gruppe) geschrieben werden, nur dadurch, dass die Gruppenmitglieder koordiniert an ihren SchnĂŒren ziehen. Schönschrift sollte nicht erwartet werden, da diese Übung je nach GruppengrĂ¶ĂŸe recht schwierig ist.

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