Übungsleiterschein – auf dem Weg zum erfolgreichen Übungsleiter!

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Hockeymannschaft aus Köln

Wer sich längere Zeit in einem Sportverein engagiert, möchte meistens irgendwann damit anfangen auch Nachwuchssportler auszubilden und zu fördern. Der Nachwuchs braucht dabei nicht nur kompetente Trainer mit Trainerschein, die ihn in der jeweiligen Sportart ausbilden. Einen wichtigen Punkt des Vereinssportes bilden daneben Übungsleiter mit Übungsleiterschein, die sportartübergreifend die allgemeine Fitness und Gesundheit trainieren. Damit ist das Wichtigste zu Übungsleitern bereits gesagt: sie sind für die sportartübergreifende Betreuung von Sportlern im sogenannten “Breitensport” zuständig. Viele Sportverbände bieten allerdings spezifische Übungsleiterkurse an. Diese können entweder direkt besucht werden, oder an den “allgemeinen” Übungsleiterschein mit einem Aufbauseminar drangehängt werden.

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Übungsleiter Aufgaben

Die Übungsleiter in einem Verein arbeiten dabei mit den jeweiligen Trainern zusammen. Dabei kommen auf den Übungsleiter Sport-Aufgaben aus den unterschiedlichsten Teilbereichen zu. Sie sind dafür verantwortlich einzelne Sportler individuell und in der Gruppe zu fördern, den Zusammenhalt und Teamgeist (hierzu können insbesondere Teamspiele dienen) zu stärken (je nachdem dürfen sie sogar ein Fußball-Trainingslager begleiten) und die Sportler in Sachen Gesundheit und Effektivität optimal zu trainieren. Dafür müssen sich Übungsleiter in Ernährungslehre, Anatomie, Physiologie und Trainings- und Bewegungslehre perfekt auskennen und ihre Sportler unterstützen können. Dazu vermittelt der Übungsleiterschein alle erforderlichen Fähigkeiten.

Übungsleiter gesucht

Viele Vereine, in denen ein Übungsleiter gesucht wird, bezahlen ihren Mitgliedern den Übungsleiterschein, damit diese danach im eigenen Verein tätig werden. Oft werden allerdings auch Übungsleiter gesucht und es findet sich kein Freiwilliger im eigenen Verein. Dann schreiben Vereine oft Stellen auf ihren Homepages aus um nach Übungsleitern zu suchen. Achtung: Wenn in einer Ausschreibung nach einem Trainer gesucht wird, ist damit kein Übungsleiter gemeint. Ein Trainerschein ist eine eigene Ausbildung, die mit dem Übungsleiterschein selbst nichts zu tun hat.

Übungsleiterschein machen

Wo kann ich den Übungsleiterschein machen?
Will man den Übungsleiterschein machen, stellt sich sofort die Frage: Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen und wo muss ich mich anmelden?
Wer im eigenen Verein seinen Übungsleiterschein machen kann, der hat diese Probleme natürlich nicht. Wer allerdings als Neuling einsteigen möchte, sollte trotzdem über eine Mitgliedschaft in einem Verein nachdenken. Warum? – Die Übungsleiter-Ausbildung wird in Deutschland vom Deutschen Olympischen Sportbund geregelt. Dieser vergibt die Lizenzen zur Ausbildung von Übungsleitern normalerweise nur an Sportverbände, die wiederum nur ihre eigenen Mitglieder ausbilden. Es gibt allerdings auch einige private Anbieter, bei denen man einen Übungsleiterschein manchmal sogar im “Fernstudium” machen kann. Diese sind dann jedoch nicht vom DOSB lizenziert und werden in manchen Sportvereinen nicht anerkannt. Hier sollte man sich auf jeden Fall vorher beim entsprechenden Anbieter informieren.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um den Übungsleiterschein machen zu dürfen?
Den Übungsleiterschein kann man in zwei sogenannten Lizenzstufen erwerben. Die C-Lizenz “Breitensport” ist die untere Lizenzstufe und hat keine speziellen sportlichen Voraussetzungen. Um den Übungsleiterschein C-Lizenz machen zu können, muss man mindestens 16 Jahre alt sein und einen “großen” Erste-Hilfe-Kurs gemacht haben. Der “große” Erste-Hilfe-Kurs besteht aus 16 Doppelstunden und darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Diesen Kurs müssen auch andere Freiwillige, z. B. in der Jugendfeuerwehr oder beim THW absolvieren – der Schein liegt deswegen oft schon vor. Der Übungsleiterschein B-Lizenz erfordert ebenfalls den “großen” Erste-Hilfe-Kurs und eine gültige C-Lizenz. Für beide Lizenzen muss der angehende Übungsleiter körperlich und gesundheitlich in der Lage sein Sport zu machen, da auch die sportliche Betätigung Teil der Ausbildung ist.

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Übungsleiterschein C

Der “Übungsleiterschein C – Sportartübergreifender Breitensport”, wie er in den meisten Sportbünden vollständig heißt, umfasst meistens drei fünftägige Lehrgänge. In diesen werden diese Grundlagen vermittelt:

  • Selbstkompetenz: Was sind meine Fähigkeiten, was kann ich gut, was schlecht? Wo stoße ich an meine Grenzen, was traue ich mir zu?

  • Fachkompetenz: Wie funktioniert wissenschaftlich korrektes Training? Welche Risiken gibt es?

  • Methodenkompetenz: Wie vermittle ich Sportlern Bewegungsabläufe und Freude an der Bewegung? Wie wecke ich Teamgeist?

  • Sozialkompetenz: Wie gehe ich mit den Sportlern um, die ich trainiere? Wie kann ich ihnen ein positives Gefühl und gleichzeitig eine realistische Einschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten liefern?

Übungsleiterschein B

Der Übungsleiterschein B ist die Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich des Breitensportes. Dabei ist von Bundesland zu Bundesland und von Sportverband zu Sportverband unterschiedlich, in welchen Bereichen die Übungsleiter weiter ausgebildet werden. Es stehen oft Spezialisierungen auf einzelne Altersgruppen (z. B. Seniorensport, Kindersport), Sozialformen (z. B. Sport in der Ganztagsschule, Sport im Hort) oder medizinische Besonderheiten (z. B. Sport in der Prävention, Sport in der Rehabilitation, Sport in der Krebsnachsorge) zur Verfügung. Die einzelnen Profile unterscheiden sich je nach Richtung natürlich in ihren Inhalten. Es lohnt sich also, sich bei seinem Sportverband und -verein zu informieren, welche Spezialisierungen angeboten werden.

Übungsleiter Prüfung

Natürlich müssen Sportvereine sicherstellen, dass ihre Übungsleiter auch können, was sie in den Lehrgängen gelernt haben. Deswegen endet jeder Übungsleiterschein-Lehrgang in einer Übungsleiter-Prüfung, die abgelegt werden muss um die Lizenz zu erhalten. Diese besteht meist aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil wird in einem Fragebogen abgefragt, wie gut der Lernstoff behalten wurde. Im praktischen Teil muss der angehende Übungsleiter zeigen, was er gelernt hat: Er darf (und muss) in einer Gruppe eine Übungsstunde leiten.

Übungsleiterschein Tanzen

Die Ausbildung der Übungsleiter Tanzen wird vom Deutschen Tanzsportverband übernommen. Dieser bietet leider keinen Übungsleiterschein Tanzen in der C-Lizenzstufe an.
In der B-Lizenzstufe wird der Übungsleiterschein mit dem Profil “Sport in der Prävention” angeboten. Dabei wird besonders viel Wert auf den gesundheitlichen Aspekt des Tanzens und von Sport im Allgemeinen gelegt. Wer also Spaß am Tanzen und am Umgang mit Menschen hat und wem die gesundheitlichen und präventiven Möglichkeiten des Tanzsports besonders wichtig sind, der ist hier genau richtig.

Übungsleiterschein Kinderturnen

Für den Übungsleiterschein Kinderturnen gibt es eine Besonderheit: Er kann bereits als C-Lizenz spezifisch für die Arbeit mit Kindern erworben werden. Dadurch stellt der Deutsche Turnerbund (DTB) sicher, dass seine Übungsleiter perfekt auf das risikoreiche Kinderturnen vorbereitet sind. Er bietet deswegen die Übungsleiterscheine der C-Lizenz mit zwei Schwerpunkten an: Kleinkinder-/Eltern-Kind-Turnen und Kinderturnen (für Kinder im Grundschulalter). Wer bereits einen Übungsleiterschein Breitensport gemacht hat, der muss nur einen Aufbaukurs beim DTB besuchen um die Übungsleiterlizenz für den jeweiligen Schwerpunkt zu erlangen.

Übungsleiter Reiten

Auch im Reitsport braucht es Übungsleiter. Reiten ist jedoch eine Sportart, die ganz anders ist, als die meisten anderen. Reiter benötigen weniger eine übergreifende sportliche Ausbildung, sondern vielmehr eine spezielle Ausbildung, die auf die Beziehung zwischen Pferd und Mensch zugeschnitten ist. Es gibt daher keine “klassischen” Übungsleiter im Reitsport. Stattdessen gibt es lediglich Reittrainer, die ebenfalls nach den drei Lizenzstufen (A, B und C) des DOSB ausgebildet werden.

Übungsleiterschein Kosten

Übungsleiterzuschuss

Natürlich verursacht ein Übungsleiterschein Kosten, die die Sportvereine und -verbände nicht immer ganz übernehmen. Deswegen bezuschussen einige Länder und Kommunen die Vereine, die lizenzierte Übungsleiter beschäftigen. Baden-Württemberg zum Beispiel zahlt eine Übungsleiterzuschuss von 2,50 € pro Übungsleiterstunde bis maximal 500 € im Jahr. So können Vereine sich Teile der Kosten wieder erwirtschaften. Allerdings hängt die Summe der ausgeschütteten Zuschüsse vom jeweiligen Jahreshaushalt des Landes oder der Kommune ab. So kann sich ein Verein also nicht sicher darauf verlassen, einen Übungsleiterschein bezuschusst zu bekommen.
Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten, wie ein Verein sich und seine Übungsleiter finanzieren kann. Eine sehr beliebte Möglichkeit im Sport ist die Sponsorensuche oder auch die Organisation eines Sportfestes mit Sponsorenlauf.

Was kostet denn nun ein Übungsleiterschein?

Die Übungsleiterscheine kosten je nach Profil und Anbieter unterschiedlich viel. Die C-Lizenz kostet pro Lehrgangsabschnitt zwischen 60 und 120 €, also insgesamt zwischen 180 und 360 €. Dabei verlangen Sportverbände oft mehr von Nichtmitgliedern als von Mitgliedern. Eine Mitgliedschaft kann sich also unter Umständen auch für die Übungsleiterlizenz lohnen.
Übungsleiterscheine auf Lizenzstufe B variieren noch stärker im Preis. Während weniger umfangreiche Kurse schon für 250 € zu haben sind, können die Preise sportart- und verbandsabhängig schnell vierstellig werden. Das klingt erstmal viel – zumal viele angehende Übungsleiter das aus eigener Tasche bezahlen müssen. Allerdings bietet die sog. Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale eine Möglichkeit, das investierte Geld schnell wieder zu verdienen.

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Übungsleiter Gehalt – wie viel darf ich erwarten?

Natürlich bekommen auch Übungsleiter mit Übungsleiterschein Gehalt. Wie viel, das hängt allerdings direkt vom jeweiligen Arbeitgeber ab.

Übungsleiter im Sportverein

Größere Sportvereine sind eher in der Lage dem Übungsleiter ein hohes Gehalt zu zahlen als kleinere – Vorschriften gibt es dazu allerdings nicht. Es kommt also darauf an mit dem Verein gut zu verhandeln. Natürlich darf auch ein Übungsleiter nicht unter Mindestlohn bezahlt werden. In der Regel verdienen Übungsleiter der Lizenzstufe C 12 € bis 16 € pro Stunde, während Übungsleiter der Lizenzstufe B zwischen 14 € und 18 € pro Stunde verdienen. Das sind natürlich nur Richtwerte, an die sich kein Verein halten muss.

Selbstständige Übungsleiter – eine gute Idee?

Viele Übungsleiter spielen mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen und sich von Vereinen beauftragen zu lassen. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass es sich bei der Beschäftigung wirklich nicht um eine Anstellung handelt. Sobald der Sportverein die Trainingszeiten oder Turnierpläne bestimmt oder sogar bei den genauen Trainingsinhalten mit entscheidet, handelt es sich um eine Anstellung und keinen Auftrag mehr – egal was auf dem Vertrag steht. Das kann zu ernsten steuerlichen Problemen und im schlimmsten Fall sogar zu Nachzahlungen führen. Deswegen sollten sich freiberufliche Übungsleiter sicher sein, wie genau ihr Arbeitsverhältnis aussieht.

Übungsleiterlizenz verlängern

Natürlich hat ein Übungsleiterschein keine unbegrenzte Gültigkeit. Daher muss man die Übungsleiterlizenz verlängern. Die gängigen Übungsleiterscheine auf Lizenzstufe B und C laufen nach vier Jahren ab. Um diese zu verlängern, müssen innerhalb dieser vier Jahre mindestens 15 Lehreinheiten à 45 Minuten Fortbildung im jeweiligen Bereich nachgewiesen werden. Achtung: Manche Sportverbände machen hier gesonderte Vorgaben oder akzeptieren die Lehreinheiten privater Anbieter nicht. Auch hier muss man sich unbedingt vorher informieren.

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Apropos: Wie viele Steuern zahlen Übungsleiter?

Selbstverständlich müssen Übungsleiter wie alle anderen Arbeitnehmer auch Einkommenssteuern bezahlen. Dabei genießen sie allerdings einen besonderen Steuervorteil: die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale. Diese erlaubt es ihnen, mit ihren nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiter mit Übungsleiterschein bis zu 2.400 € jährlich steuerfrei einzunehmen. Nebenberuflich heißt, dass ihre Tätigkeit als Übungsleiter zeitlich nicht mehr als ein Drittel der hauptberuflichen Tätigkeit ausmachen darf. Besonders toll für Übungsleiter ist, dass Einnahmen hier nicht nur Aufwandsentschädigungen, sondern tatsächliche Gehaltszahlungen sind. SIe müssen also tatsächlich und ohne Wenn-und-Aber bis zu 2.400 € pro Jahr nicht versteuern.
Achtung: Das gilt nicht für freiberufliche Übungsleiter, sondern nur für solche, die bei einem eingetragenen Verein angestellt sind.

Übungsleiter ohne Schein – geht das auch?

Grundsätzlich ist das erlaubt. Auch Übungsleiter ohne Schein dürfen eine Sportgruppe leiten. Allerdings verzichten die meisten Vereine darauf, Übungsleiter ohne Lizenz einzustellen, weil ihnen die Gefahr zu hoch ist. In einigen Sportarten schreiben die Verbände deswegen vor, dass nur Übungsleiter mit Lizenz eine Gruppe leiten dürfen. Dazu zählt zum Beispiel der Fechtsport.
Aus rechtlicher Sicht ist der Vereinsvorstand verpflichtet, seine Übungsleiter sorgfältig auszuwählen und sich von ihrer Eignung zu überzeugen – eine Lizenz muss er nicht verlangen.

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