Jonas, wie hast du 99 Bestellungen im Alleingang gesammelt?

Als die Ministranten aus Schliengen eine Aktion mit NEUE MASCHE starteten, war auch Jonas als Ministrant motiviert dabei. Aber wahrscheinlich war ihm da noch nicht klar, dass er mit 99 Bestellungen einen NEUE MASCHE Rekord aufstellen wird - denn kein einzelnes Gruppenmitglied hat jemals mehr Bestellungen gesammelt! Im Interview mit Chris gibt er euch exklusiven Einblick in seine sorgfältige Planung.

Chris: „Hey Jonas, schön dass du da bist! Du bist der aktuelle Rekordhalter unter Deutschlands Neue Masche-Sammlern. Wir wollen dein Erfolgsrezept auch anderen Gruppen zur Verfügung stellen. Verrätst du uns dein Geheimnis? Wie hast du es geschafft, 99 Boxen zu sammeln?“ 

Jonas: „Ich glaube, da haben viele verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt. Als erstes muss ich gestehen, dass ich meine kleine Schwester ein kleines bisschen mit eingespannt habe. 14 der 99 Bestellungen hat sie gesammelt, es war also eine Teamleistung. Ich glaube allerdings, das eigentliche Geheimnis, wenn man es so nennen will, liegt in der Planung der Sammelphase. Bevor ich losgezogen bin, habe ich mich hingesetzt und mir genau überlegt, wen ich fragen könnte. Dadurch hatte ich eine lange Liste an Leuten die ich abhaken konnte und bin immer am Ball geblieben. Außerdem habe ich mir immer kleine Zwischenziele gesetzt. Erst wollte ich unbedingt die 40 vollmachen, dann die 60 und irgendwann lief es dann von alleine. Man sagt ja, dass man beim Essen Appetit bekommt, so auch beim Sammeln, wenn man einmal angefangen hat, fallen einem immer mehr Personen ein, die man fragen könnte." 

Die Leute waren alle nett und offen für die Aktion. Manchmal saß ich über eine halbe Stunde in einer Wohnung und hab mit den Kunden geplaudert.

Chris: . „Wow, das hört sich nach professionellem Vorgehen an. Wer stand denn alles auf deiner Liste?“ 

Jonas: „Das waren anfangs natürlich Verwandte und Freunde der Familie. Aber auch im Kirchenchor und in der Gemeinde habe ich viele Unterstützer gefunden. Ich kenne durch das Ministrieren und sonstige Dorfleben das halbe Dorf, da fallen einem schon viele Menschen ein. Außerdem kannten einige die Aktion schon aus dem Fernsehen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts, höchstens ein bisschen Überwindung vielleicht (lacht) und Socken braucht ja eigentlich jeder.“ 

Chris: „Das klingt ja so, als wäre dir die ganze Aktion ziemlich leicht gefallen. Wo war es denn am einfachsten Spenden zu sammeln und wie haben die Kunden auf euer Angebot reagiert?“ 

Jonas: „Ja, mir hat es wirklich Spaß gemacht und die Leute waren alle nett und offen für die Aktion. Manchmal saß ich über eine halbe Stunde in einer Wohnung und hab mit den Kunden geplaudert. Ich glaube das wichtigste ist es, den Leuten genau zu erklären, wie die Aktion funktioniert und was sie für ein tolles Projekt mit ihrem Kauf unterstützen.“ 

Chris: „Aber irgendwo muss es doch auch kleine Schwierigkeiten gegeben haben. Was war eure größte Herausforderung und wie habt ihr sie gelöst?“

Jonas: „Ja klar, alles läuft natürlich nie glatt. Am Anfang war es recht schwierig die gesamte Gruppe zu motivieren bei der Aktion mitzumachen. Viele Jugendliche haben immer noch die Einstellung, dass ihnen alles in den Schoß gelegt wird. Dass es sich lohnt, für ein gemeinsames Projekt auch mal zusammen anzupacken, haben viele nicht sofort verstanden. Ich habe dann einfach gesagt, dass wir alle nach Rom wollen und dass jeder einen kleinen Beitrag dafür leisten sollte, dass wir uns die Reise leisten können. Dann haben ein Freund von mir und ich einfach dafür gestimmt bei der Aktion mitzumachen und daraufhin haben die anderen auch mitgezogen.“ 

Chris: „Man merkt, dass du mal Lehrer werden willst. Ich glaube da hast du pädagogisch alles richtig gemacht (lacht). Könntest du zum Abschluss nochmal die wichtigsten Tipps für andere Gruppen in zwei Sätzen zusammenfassen?“ 

Jonas: „Na klar, die wichtigsten Tipps sind: Auf jeden Fall eine Neue Masche Aktion machen, sich vorher überlegen, wen man fragen will, die anderen Gruppenmitglieder motivieren und für die Aktion begeistern und sich ein gemeinsames Gruppenziel setzten. Was vor allem am Anfang sehr gut funktioniert, ist sich beim Bestellungensammeln zu zweit zusammenzuschließen, um die Hemmschwelle abzubauen, die Leute zu fragen. Das schafft das nötige Selbstvertrauen, um auch alleine loszuziehen.“ 

Chris: „Das hilft den Gruppen bestimmt weiter. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für unser kleines Interview und viel Spaß auf eurer Romfahrt.“ 

Jonas: „Sehr gerne und vielen Dank an euch, dass ihr uns beim Spendensammeln unterstützt habt.“