Schwebende Ordnung

Am Anfang einer GruppenaktivitĂ€t, eines Ferien- oder Jugendlagers sind sich die Jugendlichen und Pfadfinder meist noch unbekannt und mĂŒssen erstmal Namen, Hobbys, usw. der anderen kennen lernen. Dies ist eins der lustigen Spiele, das dazu dient Hemmungen (durch die körperliche NĂ€he) abzubauen und den Gruppensinn und das Kennenlernen spielerisch zu fördern. Alle Jugendlichen und Pfadfinder stehen bei diesem Spiel in einem Stuhlkreis auf ihrem Stuhl. Dann muss sich die Gruppe nach einer bestimmten Vorgabe ordnen, beispielsweise nach GrĂ¶ĂŸe, Alter, Anfangsbuchstabe, etc. Die Koordination dieses lustigen Spiels wird allerdings dadurch erschwert, dass die Teilnehmer den Boden nicht berĂŒhren dĂŒrfen und stattdessen ĂŒber die StĂŒhle laufen mĂŒssen, um ihre Position einzunehmen. Das kann natĂŒrlich eng und wackelig werden, wobei sich alle gegenseitig fest halten und sichern mĂŒssen.

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Namenskreis

Der Namenskreis ist ein sehr Einfaches unter den Kennenlernspielen. Es bedarf keinerlei Hilfsmittel und kann sowohl drinnen, als auch draußen gespielt werden. Geeignet fĂŒr Jugendgruppen, wie auch als Pfadfinder-Spiel und ebenfalls als Gruppenspiel fĂŒr beispielsweise eine Turngruppe mit jĂŒngeren Kindern. Die Gruppe setzt sich auf eine Wiese oder bei schlechtem Wetter in einen großen Raum. Nun fĂ€ngt der Erste an seinen Namen und dazu ein auf ihn zutreffendes Attribut zu sagen, das mit demselben Anfangsbuchstaben des Vornamens anfĂ€ngt (z.B. die lesende Lisa). Der NĂ€chste im Kreis muss nun die Angaben seines VorgĂ€ngers wiederholen und im Anschluss das eigene Attribut und den Vornamen nennen. Der Dritte in der Reihe muss sich nun an die Attribute und Vornamen der beiden VorgĂ€nger erinnern und danach eine eigene Kombination hinzufĂŒgen. Sobald sich jemand nicht mehr an alle vorangegangenen Kombinationen erinnern kann, sagen die VorgĂ€nger noch mal ihre Kombination und es geht bei der aktuellen Person von vorne los.

Das Spinnennetz

Eines der sehr lustigen und spannenden Kennenlernspiele fĂŒr Pfadfinder und Jugendgruppen ist das Spinnennetz-Spiel. Es ist sehr einfach durchzufĂŒhren und fĂŒr jede Altersgruppe geeignet. Das einzige Hilfsmittel ist dabei eine lange Schnur, ein Seil oder Ă€hnliches. Das mĂŒsste auf alle FĂ€lle fĂŒr jegliche Gruppenspiele in jedem Pfadfinder- oder Jugendgruppenlager zu finden sein. Alle Gruppenmitglieder stellen sich dazu in einem Kreis auf und der Spielleiter legt die Schnur in die Mitte des Kreises. Nun schnappt sich einer der Spieler das Seil und wirft das Ende einer anderen Person zu, wobei er einen Teil des Seils weiter festhĂ€lt, und nennt dabei laut seinen Namen. So ist nun ein erster „Faden“ des Spinnennetzes zwischen den ersten beiden Spielern gesponnen. Die neue Person hĂ€lt das Seil nun auch etwas weiter unten fest, wirft das Ende dann weiter und sagt dabei wiederum seinen Namen. Das Ganze geht soweit, bis jeder das Seil festhĂ€lt und ein großes Spinnennetz mit vielen FĂ€den (Verbindungen zwischen den Personen) entstanden ist. Nun geht das Spiel in die umgekehrte Richtung: die letzte Person wirft das Seil zurĂŒck zu der Person, von der sie das Seil zuvor zugeworfen bekommen hat und sagt dabei den Namen dieser Person. Wenn sich alle Mitspieler noch an ihren VorgĂ€nger erinnern, kann das Spinnennetz ohne Knoten aufgelöst werden.

Zeitungsschlagen

Bei diesem Kennenlernspiel bildet die Gruppe einen Kreis, wobei ein Mitglied der Jugendgruppe oder Pfadfinder in die Mitte gestellt wird. Dann wird ein Name gesagt und die Person in der Mitte muss so schnell wie möglich den Benannten mit der Zeitung schlagen. Schafft er es, wird er in der Mitte abgelöst. Schafft er es nicht, weil der andere Spieler bevor er geschlagen wird einen anderen Namen genannt hat, muss die Person in der Mitte, der ZeitungsschlĂ€ger, weiter dort bleiben. Jeder Name darf wĂ€hrend des kompletten Spiels nur einmal genannt werden. Erschwert wird dieses Gruppenspiel außerdem dadurch, dass sich die Gruppenmitglieder der Pfadfinder- oder Jugendgruppen nicht kennen.

 

 

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Lagerfeuer frei

Dieses lustige Gruppenspiel ist besonders fĂŒr Pfadfinder- und Jugendlager geeignet, da man dafĂŒr viel Platz und Versteckmöglichkeiten braucht. Außerdem bringt es alle richtig zum Schwitzen, so dass nachts erschöpfte Ruhe in den Zelten herrschen wird. Die Pfadfinder oder Jugendlichen werden bei diesem Gruppenspiel in zwei Teams eingeteilt. Team 1 baut ein „Lagerfeuer“ aus ein paar Holzstöcken und markiert einen Kreis mit etwa sechs Meter Durchmesser um die Feuerstelle. WĂ€hrenddessen versteckt sich Team 2 im GelĂ€nde. Team 1 versucht Team 2 einzufangen und in das GefĂ€ngnis, den Kreis um das Lagerfeuer, zu sperren. Um die eigenen Teammitglieder zu befreien, kann Team 2 das Lagerfeuer zerstören, sofern sie dabei nicht vom gegnerischen Team berĂŒhrt werden. Da die Gefangenen, solange das Lagerfeuer zerstört ist, fliehen können, muss Team 1 versuchen es so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Die Teams haben das Gruppenspiel gewonnen, wenn alle gegnerischen Teammitglieder gefangen wurden bzw. alle eigenen Teammitglieder befreit wurden.

Schmuggler-Spiel

Bei diesem lustigen Outdoor-Gruppenspiel wird auf jeden Fall ein großes Feld benötigt, was dadurch ein besonders gut geeignetes, lustiges Spiel fĂŒr Jugend- und Pfadfinderlager ist. Es Ă€hnelt im Prinzip dem klassischen Gruppenspiel RĂ€uber und Gendarm, nur dass es hier Schmuggler und Zöllner sind. Die Spieler erhalten von den Gruppenleitern eine festgelegte und allen bekannte Anzahl kleiner GegenstĂ€nde, die sich gut verstecken lassen (z.B. kleine Schokoladenkugeln). Diese mĂŒssen von den Schmugglern am Körper versteckt werden. Dabei kann die Anzahl der GegenstĂ€nde pro Person frei verteilt werden. Also einer nimmt zum Beispiel alles, alle nehmen gleich viel, usw. Die Zöllner stehen etwa auf der Mitte des Spielfeldes und warten auf die Schmuggler, die versuchen mĂŒssen ihre GegenstĂ€nde auf die andere Seite des Felds zu schmuggeln. Bekommt ein Zöllner einen Schmuggler auf seinem Weg zu fassen, darf er ihn durchsuchen. Ziel ist es fĂŒr die Schmuggler, alle GegenstĂ€nde zu schmuggeln, und fĂŒr die Zöllner, dies zu verhindern bzw. so viele GegenstĂ€nde wie möglich zu beschlagnahmen. SpĂ€ter kann natĂŒrlich noch ein Mannschaftswechsel durchgefĂŒhrt werden.

Capture The Flag

Dies ist ein traditionelles GelĂ€ndespiel unter den Gruppenspielen. DafĂŒr wird ein großes Spielfeld auf freiem GelĂ€nde benötigt, wodurch das Spiel besonders fĂŒr Jugendgruppen oder Pfadfinder geeignet ist. Das Feld wird in zwei HĂ€lften geteilt. Jedes der zwei Teams hat eine Fahne, die sich in der Basis befindet und zusĂ€tzlich ein GefĂ€ngnis. Ziel des Gruppenspiels ist es, die Fahne des anderen Teams zu erobern, in die eigene Basis zu bringen und wĂ€hrenddessen die eigene Fahne gegen den Feind zu beschĂŒtzen. Gegnerische Spieler können gefangen werden, indem zum Beispiel ein Papier-Armband, das jeder Spieler trĂ€gt, ergattert wird. Gefangene Spieler mĂŒssen dann in das GefĂ€ngnis der anderen Mannschaft. Hier muss der Spieler je nach Regeln entweder eine gewisse Zeit verbringen oder sogar bis zur nĂ€chsten Runde des lustigen Gruppenspiels dort bleiben.

Twister – Der Klassiker unter den Gruppenspielen

Sowohl als Gruppenspiel auf dem Jugend- oder Pfadfinderlager oder als lustiges Kennenlernspiel. SpĂ€testens nach diesem Gruppenspiel, das aus einer etwa zwei Quadratmeter großen Folie mit bunten Punkten und einer Drehscheibe besteht, sind alle Hemmschwellen ĂŒberwunden. Zudem werden Körperkoordination und Gleichgewichtssinn der Kinder gefördert. Die Drehscheibe besteht aus vier Vierteln, die jeweils fĂŒr ein Körperteil stehen, also rechter Fuß, linker Fuß, rechte Hand und linke Hand. Jedes Viertel ist zusĂ€tzlich noch in die vier Farben unterteilt, die auch als Punkte auf der Folie verteilt sind. Es sind immer zwei Spieler auf dem Spielfeld, eine weitere Person dreht die Scheibe und gibt Anweisungen, welche Positionen eingenommen werden mĂŒssen. Also beispielsweise linke Hand auf grĂŒn, wobei ein Farbpunkt jeweils nur von einem Spieler benutzt werden darf. Im Verlauf des Spiels werden die Positionen der Spieler immer verknoteter und verrĂŒckter, bis ein Spieler sich nicht mehr halten kann und mit Bauch, Po, RĂŒcken oder Kopf den Boden berĂŒhrt und das Gruppenspiel somit verloren hat.

Sardinchen

Dies ist vor allem eines der lustigen Gruppenspiele, die fĂŒr abends oder an Tagen mit schlechtem Wetter, also fĂŒr drinnen, geeignet sind. Der Raum sollte der GruppengrĂ¶ĂŸe entsprechend genug Möglichkeiten zum Verstecken bieten. Zuerst wird der Raum verdunkelt, wenn das nicht möglich ist, sollten dem ausgewĂ€hlten oder freiwilligen Sucher die Augen verbunden werden. Dann wird er oder sie aus dem Raum gefĂŒhrt, wĂ€hrenddessen verstecken sich alle anderen. Der Sucher betritt anschließend wieder blind den Raum und versucht alle Gruppenmitglieder zu finden. Wenn er denkt, er hat diese Aufgabe erfĂŒllt wird ihm die Augenbinde abgenommen bzw. das Licht wird angemacht. Hat er tatsĂ€chlich alle gefunden, hat der Sucher das Gruppenspiel gewonnen, hat er einen Spieler vergessen, so hat der Sucher das Gruppenspiel verloren.

Hausrally

Dieses lustige Gruppen-Spiel ist besonders nĂŒtzlich, um die Kinder- oder Jugendgruppe mit dem Ferienhaus oder dem Pfadfinderlager vertraut zu machen. Auf alle möglichen GegenstĂ€nde oder Möbel im Haus werden von den Betreuern Zahlen aufgeklebt. Die Gruppe wird in unterschiedliche Teams aufgeteilt und jedes dieser Teams muss dann verschiedene Zahlen suchen. Haben sie diese gefunden, steht auf der RĂŒckseite ein Wort. Dieses mĂŒssen sie einem Gruppenleiter sagen, der ihnen dann eine entsprechende Aufgabe gibt. Danach bekommt das Team eine neue Zahl und muss sich erneut auf die Suche machen. Ziel des lustigen Gruppenspiels ist es innerhalb einer festgelegten Zeit möglichst viele Zahlen zu finden und somit Aufgaben erfolgreich zu lösen. DafĂŒr werden die Ergebnisse der einzelnen Aufgaben von dem verantwortlichen Gruppenleiter festgehalten und am Ende werden pro Platz Punkte vergeben. Also die beste Gruppe erhĂ€lt fĂŒr diese Aufgabe 10 Punkte, die zweite 9 Punkte, usw. Diese so gesammelten Punkte werden dann addiert und das Team mit dem meisten Punkten gewinnt das Gruppenspiel. Als besonderer Ansporn, kann natĂŒrlich auch ein Gewinn ausgesetzt werden (z.B. etwas SĂŒĂŸes, oder einen Tag keinen Dienst fĂŒr die Gemeinschaft erbringen).

Mögliche Aufgaben fĂŒr die Gruppenspiele:

Teebeutel-Weitwurf
Luftballon rasieren, ohne dass er platzt
Wassertransport mit einem Eierbecher ĂŒber Parcours in bestimmter Zeit, Wassermenge wird gemessen
BĂŒchsen schießen mit gefesselten HĂ€nden
SeifenstĂŒcke mit den FĂŒĂŸen aus einer Wanne mit Wasser holen, Zeit wird gestoppt
Apfel ohne die HĂ€nde zu benutzen, also mit dem Mund, aus einer Wasserwanne holen
Spielkarte ansaugen und transportieren

2-Euro StĂŒck Spiel

FĂŒr dieses lustige Spiel wird die Gruppe in zwei Teams eingeteilt. Jedes Team sitzt hintereinander aufgereiht, wobei alle in dieselbe Richtung schauen (also jeweils auf den Hinterkopf des Vordermanns). Vor beiden Team-Reihen ist je ein Stuhl mit einem Tuch darĂŒber aufgebaut. Ein Gruppenleiter wirft eine MĂŒnze hoch, aber nur so, dass es die beiden hintersten Teammitglieder sehen. Eine Seite bedeutet „GO“ die andere nicht. Jedes Team muss dafĂŒr ein Signal ausgemacht haben, das möglichst unauffĂ€llig ist. Zum Beispiel bei der GO-MĂŒnzseite erfolgt ein HĂ€ndedruck, der in der Reihe so schnell wie möglich bis zum Vordermann weitergegeben wird. Ziel des Gruppenspiels ist es, schneller als der andere Vordermann das Tuch vom Stuhl zu reißen. Gelingt ihm dies, bekommt das eigene Team einen Punkt.

Mord in der Disko. Lustiges Party – und Knobelspiel

Zettel mit den Buchstaben T (=TĂ€nzer), D (= Detektiv) und M (=Mörder) werden an alle Teilnehmer verteilt. Außerdem sollte eine Person (zum Beispiel ein Gruppenleiter) den DJ spielen, das heißt die Musik starten bzw. stoppen und Licht an- und ausmachen. Der Detektiv verlĂ€sst zu Beginn des Gruppespiels den Raum, das Licht wird ausgeschaltet, die Musik wird vom DJ gestartet und die TĂ€nzer inklusive Mörder fangen an zu tanzen. Der Mörder muss jemanden umbringen, indem er einem der TĂ€nzer die Hand auf die Schulter legt. Das Opfer schreit dann laut auf und fĂ€llt zu Boden. Die Musik stoppt, das Licht geht an und der Detektiv betritt den Raum. Er versucht nun raus zu finden, wer der Mörder ist, indem er zum Beispiel verschiedene Fragen stellt. Dann darf der Detektiv zwei Namen nennen, stimmt einer davon, hat er das Ziel erreicht, die Zettel werden erneut verteilt und das Gruppenspiel geht in die nĂ€chste Runde. Hat der Detektiv den richtigen Namen nicht genannt, muss er noch einmal vor die TĂŒr gehen, bis der Mörder erneut einen TĂ€nzer ermordet hat und den Teilnehmern wieder Fragen stellen. In diesem Durchgang muss der Mörder aber zunĂ€chst noch was an sich verĂ€ndern, also beispielsweise Socke auf links drehen, Brille abnehmen, Schuh ausziehen,
 . Der Detektiv muss also von Anfang an sehr aufmerksam sein, um beim zweiten Versuch eine VerĂ€nderung festzustellen und somit den Mörder zu entlarven. Noch schwieriger und lustiger kann das Gruppenspiel gemacht werden, indem mehrere Leute zum Mörder ernannt werden. Dies muss der Detektiv aber selbstverstĂ€ndlich im Voraus wissen und er sollte zusĂ€tzlich auch mehr Versuche haben, die beiden Mörder zu finden.

Löffel Mörder

Hierbei handelt es sich um eine weitere Art der Gruppenspiele, bei dem ein Mörder so viele Leute wie möglich umbringt und von den anderen entlarvt werden muss. Nachdem die Rollen-Zettel (M=Mörder, B=BĂŒrger) verteilt wurden mĂŒssen noch einige Regeln festgelegt werden:

Wie bringt der Mörder seine Opfer um?

Eine Alltagshandlung als Mord-Handlung zu wĂ€hlen hat sich dabei als sehr lustige Spiel-Weise erwiesen. Zum Beispiel Mord, indem man etwas vom Mörder ĂŒberreicht bekommt, wie die Teller beim Tischdecken. Dadurch will aus Angst niemand dem anderen was abnehmen und es kann zu sehr lustigen Situationen kommen. NatĂŒrlich könnt ihr euch auch andere lustige Mordmöglichkeiten ausdenken.

Zum Mordzeitpunkt darf sich niemand bis auf Opfer und Mörder im Raum befinden, denn sonst wÀre der Mörder direkt entlarvt und das Gruppenspiel somit sehr schnell zu Ende.
Alle Opfer sollten auf einer offiziellen Liste aufgefĂŒhrt werden, damit alle Überlebenden ihre Mörder-Auswahl eingrenzen können.

Bei dieser Art der Gruppenspiele gibt es keine Detektive, sondern alle mĂŒssen versuchen den Mörder zu finden, dadurch kann sich das Gruppenspiel ĂŒber mehrere Tage hinziehen, in denen der Mörder die Nerven behalten muss und versuchen sollte, den Verdacht unauffĂ€llig auf andere zu lenken.

Cluedo

Dies ist eines der Gruppenspiele, das in Anlehnung an ein Brettspiel, nĂ€mlich „Cluedo“, gespielt wird. Die Gruppe wird dafĂŒr zunĂ€chst in Teams eingeteilt, die einen Mord aufklĂ€ren mĂŒssen. Jedoch nicht nur der Mörder muss entlarvt werden, wie es in vielen solcher Gruppenspiele der Fall ist, sondern der ganze Mord muss nachempfunden werden. Um an die notwendigen Informationen ĂŒber Opfer, TĂ€ter, Tatzeit, Tatwerkzeug und Tatort zu gelangen und sie somit kombinieren zu können, mĂŒssen die Detektiv-Teams an verschiedenen Stationen Aufgaben lösen. Eine beispielhafter Hinweis wĂ€re: „Das Opfer wurde im Gartenhaus gefunden“. Zu jedem Bereich gibt es drei Hinweise, die nur in Kombination zu einer Lösung fĂŒhren können. Um das Gruppenspiel zu erschweren, können auch Fehlhinweise bzw. nutzlose Hinweise gegeben werden. Glaubt eine Gruppe genug Hinweise gefunden zu haben, um die Tat zu rekonstruieren, kann sie ihre Lösung beim Spielleiter vortragen. Liegen sie damit richtig, hat dieses Team gewonnen und das Gruppenspiel ist beendet. Liegen sie falsch, mĂŒssen sie eine fĂŒnf- bis zehnminĂŒtige Zwangspause einlegen, was natĂŒrlich zum Vorteil anderer Teams ist. Besonders lustig ist es zudem, wenn die Gruppen ihre Lösung auf einem Stand-Foto darstellen mĂŒssen und fĂŒr das beste Foto ein Zusatzpreis ausgesetzt wird.

Mord in Palermo

Der Spielleiter leitet nun das Gruppenspiel ein, indem er sagt: „Es wird Nacht in Palermo und alle schließen die Augen“. Nachdem alle die Augen geschlossen haben, sagt der Spielleiter: „Die Mörder wachen auf“. Daraufhin öffnen die Mörder, die Augen und beschließen durch reinen Blickkontakt bzw. stummes Zeigen, wer ermordet wird. Auf das Signal „Die Mörder schlafen ein“ legen sich die Mörder wieder mit geschlossenen Augen hin. Jetzt sind die Detektive an der Reihe, die mit den Worten „Die Detektive wachen auf“ geweckt werden. Sie beschließen gemeinsam ohne etwas zu sagen, wer der oder die VerdĂ€chtige ist und schließen durch die Worte „Die Detektive schlafen ein“ wieder ihre Augen. Dies ist eine ruhigere, aber dennoch lustige Version des klassischen Gruppenspiels „Mord in der Disko“. HierfĂŒr werden Zettel verteilt, die mit B (=BĂŒrger), M (=Mörder) und D (=Detektiv) beschriftet sind. Je nach Spieleranzahl können mehrere Leute Mörder bzw. Detektive sein. Nachdem jeder weiß, welche Rolle er nun spielt, wird dies natĂŒrlich niemandem weiter gesagt.

Nun werden alle mit den Worten „Es wird Tag in Palermo, alle öffnen die Augen und 
(Name des Toten) ist tot.“ geweckt. Alle diskutieren nun, wer der Mörder ist. Dabei sollten diese möglichst cool bleiben und den Verdacht unauffĂ€llig auf andere lenken, die Detektive sollten hingegen versuchen die anderen von ihrem Verdacht zu ĂŒberzeugen, ohne bekannt zu geben, dass sie die Detektive sind. Über die am meisten nominierten Personen wird nun unter Leitung des Spielleiters abgestimmt. Die Person mit den meisten Stimmen scheidet nun aus dem Gruppenspiel aus. Dabei darf aber nicht gesagt werden, welche Rolle diese Person tatsĂ€chlich hatte, also ob sie Mörder war, BĂŒrger oder Detektiv. Denn so bleibt das Spiel fĂŒr die anderen spannender, da nicht klar ist, ob der Mörder bereits gefunden wurde. Das Spiel ist um, wenn alle Mörder ausgeschieden sind und somit haben alle BĂŒrger und Detektive gewonnen. Wenn der richtige Mörder raus gewĂ€hlt wurde und das Gruppenspiel eigentlich beendet ist, sollte der Spielleiter trotzdem noch eine Runde mehr spielen und beim Aufwachen etwas sagen wie: „Es wird Tag in Palermo und keiner ist tot.“. Somit wissen alle, dass der Mörder gefunden wurde.

Wir hoffen euch hiermit eine schöne Auswahl mit tollen Gruppenspielen und Kennenlernspielen zusammengestellt zu haben. Habt alle Spaß beim Umsetzen der Spiele ob als Jugendgruppe oder Pfadfinder.

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Schokolade essen – Der Klassiker unter den lustigen Spielen

Zur Vorbereitung dieses Gruppenspiels muss zunĂ€chst eine Tafel Schokolade mit möglichst vielen Schichten Zeitungspapier verpackt werden. Zu Beginn des Spiels wird diese zusammen mit einem Schal, einem Paar Handschuhe, einer MĂŒtze, einer Gabel und einem Messer in die Mitte der Jugendgruppe oder Pfadfinder gelegt. Nun wird Reihum gewĂŒrfelt. Wirft ein Spieler eine sechs, muss er sich so schnell wie möglich MĂŒtze, Schal und Handschuhe anziehen und versuchen, mit Messer und Gabel das Schoko-Paket zu öffnen. Dies wird natĂŒrlich durch die Handschuhe extrem erschwert. Jeder Spieler ist so lange dran, bis wieder eine sechs gewĂŒrfelt wird. Hierbei gibt es keinen Gewinner oder Verlierer. Das Gruppenspiel geht so lange, bis die Schokolade vollstĂ€ndig aufgegessen wurde.

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