Mobbing in der Schule – Definition

Im Grunde genommen ist eine Mobbing in der Schule Definition zu finden, nicht besonders schwierig. Mobbing in der Schule bedeutet, dass ein Mitschüler oder eine Gruppe von Schülern systematisch einen anderen Mitschüler aus ihrer Gruppe durch negative Handlungen ausschließt. Dies erfolgt über einen längeren Zeitraum und geschieht auf unterschiedliche Art und Weise. Man kann grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Arten von Mobbing in der Schule unterscheiden: Verbale, physische oder non verbale soziale Ausgrenzung können Ziele des Mobbings sein.

 

 

Mobbing in der Schule – Beispiele gibt es viele

Leider sind Mobbing in der Schule Beispiele nicht allzu schwer zu finden. Für verbales Mobbing kann man Lästern hinter dem Rücken als eines der häufigsten Phänomene aufführen. Aber auch gezielt Gerüchte streuen, um den Ruf des Opfers zu schädigen, zählt als Mobbing.

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Wenn jemand dem Opfer zu Hilfe kommen möchte, kann es passieren, dass diese Personen auch unter Druck gesetzt werden. Weitere Beispiele für Mobbing in der Schule sind direkte abwertende Sprüche gegenüber dem Opfer. Der Mitschüler wird ausgelacht oder mit einem bestimmten Spitznamen, in manchen Fällen auch einem Schimpfwort, betitelt. Die Handlungen können bis hin zu Drohungen und physischer Gewalt gehen. In non verbalen Fällen von Mobbing in der Schule wird das Opfer schlicht ignoriert und so aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Mobbing in der Schule – Ursachen

Für das Mobbing in der Schule Ursachen zu finden, kann mitunter schwierig sein. Oft kommen mehrere Faktoren zusammen. Häufig ist das Opfer ein Mitschüler, der durch seine Andersartigkeit auffällt und dadurch eine Minderheit in der Gruppe darstellt. Dies äußert sich beispielsweise durch ein bestimmtes Verhalten, eine bestimmte (soziale) Herkunft oder ein bestimmtes Aussehen.

Auch Kleidung und Markenkleidung wird heutzutage einen sehr großen Wert beigemessen. Das Opfer wird aufgrund dessen von seinen Mitschülern ausgegrenzt. Doch meist gibt es vorhergehende Konflikte, die zu dieser Problematik führen. Beispiele dafür sind vor allem ein schlechtes Klassenklima, was eine Folge von Unter- oder auch Überforderung sein kann. Konflikte können aber auch durch einen Leistungskampf innerhalb der Klasse ausgelöst werden, was vor allem in den oberen Stufen in Erscheinung tritt.

Als Lösungsansatz für Lehrer könnten hier gemeinsame Aktivitäten sein, die die Klassengemeinschaft stärken. Ein Schulausflug, eine Klassenfahrt oder Abschlussfahrt kann hier schon Abhilfe schaffen. Wichtig ist nur, als Lehrer darauf zu achten, dass sich bei solchen besonderen Aktivitäten die Situation nicht verschlimmert. Es ist auch schon verletzend für Schüler, wenn im Schullandheim niemand in ein gemeinsames Zimmer mit dem Gemobbten möchte.

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Statistik zu Mobbing in der Schule

Es ist schwer, eine aussagekräftige Statistik zu Mobbing in der Schule zu erstellen, da viele Mobbingopfer nicht darüber sprechen und es so eine hohe Dunkelziffer gibt. Auch der Eindruck der Lehrer ist häufig nicht aussagekräftig, da sich das negative Verhalten oft während der Pausenzeit oder gar nach der Schule abspielt. Ein gutes Mittel, um hier ein Auge auf die Schüler zu haben, sind gemeinsame Pausenspiele mit einer Aufsichtsperson.

Aus dem OECD-Report zum Wohlbefinden von Jugendlichen aus aller Welt durch eine PISA Studie ergab sich, dass jeder sechste 15-Jährige Schüler regelmäßig Opfer von Mobbing ist. Jungen sind häufiger Opfer von Mobbing in der Schule, während Mädchen häufiger Ausgrenzungen und bösen Gerüchten zum Opfer fallen.

Ist Mobbing in der Schule strafbar?

Mobbing in der Schule unterscheidet sich durch verschiedene Handlungen und nicht jede stellt einen Straftatbestand dar. Das bedeutet, die Tat muss gegen ein geltendes Gesetz verstoßen, damit der Schüler rechtlich belangt werden kann. Ist der Täter unter 14 Jahren alt, so kann er nicht gerichtlich belangt werden, da er unmündig ist. In solch einem Fall wird das Jugendamt eingeschaltet. Straftaten stellen beispielsweise Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Diebstähle dar, ebenso schlimmere Fälle wie Körperverletzung oder Raub.

Wie schon erwähnt, weitet sich das Mobbing in der Schule auch auf den digitalen Raum aus und geht  zu dem sogenannten Cybermobbing über. Auch in diesem Fall kann die Polizei nach gestellter Anzeige einschreiten, sobald gegen bestehendes Gesetz verstoßen wird. In jedem Fall sollte trotz allem der erste Schritt das Gespräch in der Schule sein und es mit den Lehrern versucht werden, eine Lösung zu finden. Die Frage, ob Mobbing in der Schule strafbar ist, kommt auf den Einzelfall an und wird auf jeden Fall individuell behandelt werden. Auf jeden Fall aber sollte es ernst genommen werden, da Mobber sich immer wieder neue Ideen einfallen lassen, die die Schikane zuvor übertreffen sollte – sehr schnell kann dies nicht nur seelisch, sondern auch körperlich sehr gefährlich werden.

Mobbing in der Schule – Rechtliche Schritte

Wie schon oben erwähnt, kann man bei Mobbing in der Schule rechtliche Schritte einleiten, sobald eine Straftat begangen wurde. Als erstes sollte man versuchen, im Gespräch durch Lehrer, Streitschliter oder Eltern eine Lösung zu finden. Sollte das nicht funktionieren, so ist der nächste Schritt bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten. Vor allem bei Fällen des Cybermobbings sollte man schon im Vorhinein Beweise sammeln. Das können Chat-Verläufe von Messenger Diensten, Mails oder auch Bilder und Videos, die gegen den Willen des Opfers im Internet hochgeladen worden, sein.

Mobbing in der Schule – Prävention

Das beste Mittel, um Konflikte und dadurch das Aufkommen von Mobbing in der Schule zu vermeiden, ist, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen. Hier kann man mit Spaß viel bewegen. Beispielsweise können Bewegungsspiele eingebracht werden, welche die Klasse zwischen anstrengenden Aufgaben etwas auflockern, sodass erst gar keine schlechte Stimmung aufkommen kann. Auch Gruppenarbeit, bei der die Zusammenstellung der Gruppen ausgelost wird, führt dazu, dass Schüler die normalerweise nicht zusammenarbeiten würden, andere besser kennenlernen.

Auch ein Klassenausflug oder der Wandertag kann eine sehr gute Möglichkeit sein, um das Klassenklima zu verbessern und die Klasse näher zusammenzubringen. Hierfür eignen sich besonders gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Erlebnispädagogik, wie zum Beispiel ein Ausflug in den Hochseilgarten. Dabei  lernen die Schüler sich gegenseitig zu vertrauen.

Zusammenhalt durch gemeinsame NEUE MASCHE Aktion

Wie schon erwähnt, sind Ausflüge eine optimale Möglichkeit, um die Klasse näher zueinander zu bringen. Sie können sich diesen Ausflug als Ziel setzen und sich gemeinsam die Aufgabe stellen, diesen aus eigener Motivation und Zusammenarbeit zu finanzieren. Mit einer NEUE MASCHE Aktion kann so das Budget der Klassenkasse aufgebessert werden, während die Klassengemeinschaft wächst. Die Aktion ist erst so richtig erfolgreich, wenn alle zusammenarbeiten! Die Aktion ist einfach, kosten- und risikofrei und gibt den Schülern das Gefühl, etwas gemeinsam geschafft und zusammen auf ein Ziel hingearbeitet zu haben.

Mobbing in der Schule – Hilfe suchen und bieten

Eine Frage, die sich Lehrer in solchen Situationen häufig stellen: “Wie kann ich beim Mobbing in der Schule Hilfe anbieten?” Das beste Mittel, um zu helfen, ist in jedem Fall die Augen offen zu halten und einen guten Kontakt zu den Schülern zu pflegen. Viele Schüler schämen sich und trauen sich nicht über ihre Probleme offen mit Lehrern zu sprechen. Daher ist es wichtig, dass die Schüler Vertrauenspersonen haben. In der Schule ist oft die Möglichkeit der Vertrauenslehrer geboten und auch Klassenlehrerstunden sind eine gute Option, um Probleme anzusprechen.

Es ist besser zu vermeiden, direkt zuerst mit den Eltern des Täters in Kontakt zu treten, da diese ihr Kind oft in Schutz nehmen und es sich oft zeigt, dass diese Maßnahme keine Besserung herbeiführt. Bei Mobbing in der Schule ist es wichtig, Maßnahmen aus dem Verhalten der Schüler zu ergreifen. Von Lehrern sollte ein klarer Standpunkt bezogen werden und konkrete Lösungsansätze angeboten werden. Sie sollten den Schülern einen Perspektivwechsel ermöglichen, sodass sie sich in die Rolle des anderen hineinversetzen können.

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Da auch viele Lehrer Opfer von Mobbing in der Schule werden, versuchen sich einige von ihnen mit der Klasse anzufreunden, indem sie auf eine mehr oder minder subtile Art auch in das Mobbing eines Schülers mit einsteigen. Das sollte auf keinen Fall passieren, da Lehrer/-innen eine große Vorbildfunktion einnehmen. Falls ein Lehrer einen Schüler mobbt, sollte die Klassengemeinschaft oder der Klassensprecher mit dem Lehrer selbst sprechen und wenn keine Besserung eintritt, mit dem Rektor oder dem Vertrauenslehrer.

Mobbing in der Schule – Unterrichtsmaterial

Als Unterrichtsmaterial zu Mobbing in der Schule eignet sich besonders gut ein Rollenspiel, mit welchem man den Schülern beibringen kann, sich in die andere Person hineinzuversetzen. Auch kann man sehr gut mit Fragestellungen die Gedanken der Schüler anregen, was Mobbing für sie eigentlich bedeutet. So können sie sich selbst Gedanken machen, wie sich Mobbing in der Schule äußert und warum es überhaupt dazu kommt. Nachdem sich jeder selbst Gedanken dazu gemacht hat, können Diskussionsrunden in der Klasse gestarten werden und gemeinsam zu Klassenregeln festgelegt werden. Hier können die Schüler ihre Wünsche für die Klassengemeinschaft äußern und diese stärken, da Wünsche und Regeln zusammen beschlossen wurden.

Mobbing in der Schule – Filme erreichen Kinder und Jugendliche

Ein viel genutztes Medium bei Prävention in der Schule sind Filme. Diese können gut als Unterrichtsmaterial genutzt werden. Im Internet findet sich eine große Anzahl vieler Filme zu diesem Themengebiet. Dies zeigt, wie wichtig die Aufklärung über Mobbing in der Schule ist dass das Thema bereits einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft eingenommen hat. Gute Filmbeispiele sind:

 

  • Bully

  • Cyberbully

  • Odd Girl Out

  • A Girl like her

  • The Ant Bully (für jüngere Schüler/-innen)

  • Homevideo

  • Harte Schule

 

Selbstverständlich sollte die Lehrperson den Film vorher anschauen, da viele Filme sehr emotional sind und somit nicht für jede Altersklasse geeignet sind. Nach dem gemeinsamen Anschauen des Filmes sollte auf jeden Fall eine offene Diskussion geführt werden, damit die Schüler/-innen ihre Gedanken und Emotionen äußern können. Es ist wichtig, dass jeder Fall individuell angegangen wird. Ist es besser, vor dem Film anzusprechen, dass das Thema explizit wegen des aktuellen Mobbing des Schülers angesprochen wird oder verstärkt dies das Problem nur noch? Hier ist es wichtig darauf zu achten, wie das Klassenklima an dem Tag des Filmezeigens wirkt.

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