5 spaßige Aktivierungsspiele für mehr Energie und Gruppendynamik

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Gruppenleiterin, Schopfheim

Aktivierungsspiele: Was bedeutet das?

Aktivierungsspiele sind kleine gruppendynamische Spiele, deren Zweck es ist, die Mitglieder der Gruppe ordentlich aufzuwecken und deren körperliche und geistige Energien zu aktivieren. Zudem sollen Aktivierungsspiele Spaß machen und die Gruppenteilnehmer von einer passiven hin zu einer aktiven Rolle bewegen. Dies geschieht in der Regel dadurch, dass Aktivierungsspiele ein gewisses Maß an Blödsinn mit sich bringen, was die Hemmungen der Teilnehmer senkt und somit den Weg für weitere spaßige Aktivitäten ebnet.

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Für wen eignen sich Aktivierungsspiele?

Egal ob Schulklasse, Jugendgruppe, Jungschar, Pfadfinder, Teilnehmer eines Zeltlagers oder erwachsene Besucher eines Gruppenbildungsseminars: Aktivierungsspiele machen immer Spaß und sorgen dafür, dass sich Müdigkeit wieder in Energie verwandelt. Aktivierungsspiele sind ausgezeichnet dafür geeignet, Hemmungen und schüchterne Zurückhaltung abzubauen, da sich alle Teilnehmer (und auch der Gruppenleiter) gleichzeitig zum Affen machen. Insbesondere nach der ein oder anderen Nacht mit zu wenig Schlaf können Aktivierungsspiele Wunder wirken um die müden Geister wieder zu beleben!

 

Worauf muss man bei der Durchführung eines Aktivierungsspiels achten?

Die meisten Aktivierungsspiele sehen von außen betrachtet ganz schön lächerlich aus. Die Teilnehmer dürften sich dieser Tatsache auch durchaus bewusst sein und könnten somit gehemmt sein, mit ganzer Energie bei dem Spiel mitzumachen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass der Leiter des Aktivierungsspiel selbst motiviert bei der Sache ist und die Fähigkeit hat, diese Motivation an andere weiter zu geben. Insbesondere muss gewährleistet sein, dass der Gruppenleiter sich nicht für die Durchführung des Aktivierungsspiels schämt, sondern selbst Spaß daran hat. Wer Aktivierungsspiele blöd findet, sollte sich auch nicht dazu zwingen, eines anzuleiten.

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Braucht man für Aktivierungsspiele irgendwelche Materialien?

Prinzipiell versuchen die meisten Aktivierungsspiele mit so wenig Material wie möglich auszukommen. Bei dem ein oder anderen Energizer können Materialien, wie beispielsweise ein kleiner Ball vonnöten sein. Da Aktivierungsspiele jedoch “frei aus dem Bauch heraus” gespielt werden sollten, hält sich das benötigte Material grundsätzlich in Grenzen. Alle Aktivierungsspiele, die wir euch hier vorstellen, kommen sogar ganz ohne zusätzliche Materialien aus!

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1. Aktivierungsspiel: Zip-Zap-Boing

Zip-Zap-Boing ist unter verschiedenen Namen und mit verschiedenen Regel-Abwandlungen bekannt und stellt einen Klassiker unter den Aktivierungsspielen dar. Die Gruppenmitglieder stellen sich für das Spiel in einen Kreis. Nachdem die Regeln allen Teilnehmern erklärt wurden, wird ein Impuls durch den Kreis gegeben. Dieser Impuls kann an den linken Nebenmann weiter gegeben werden, indem man sich zu diesem wendet, in die Hände klatscht und laut und deutlich “Zip” sagt. Nach rechts gibt man den Impuls weiter, indem man sich zu dem rechten Nachbarn wendet, in die Hände klatscht und klar vernehmlich “Zap” sagt. Schließlich gibt es noch das “Boing”-Kommando. Mit dessen Hilfe lässt sich der Impuls einem beliebigen Mitspieler im Kreis (nicht jedoch den direkten Nachbarn) zuspielen. Dazu schaut man das entsprechende Gruppenmitglied klar erkennbar an, macht mit seinen Händen eine Bewegung, als wolle man einen unsichtbaren Volleyball zu ihm hinüber pritschen und sagt laut und deutlich “Boing”.

Sobald der Impuls einen Mitspieler erreicht, kann dieser sich aussuchen, mit welchem der drei Kommandos er den Impuls weitergeben möchte. Er muss lediglich darauf achten, das richtige Kommando mit der richtigen Impulsweitergabe zu kombinieren (also “Zip” für Links und “Zap” für Rechts).

Ziel des Spiels ist es, den Impuls so schnell wie möglich umherwandern zu lassen, ohne, dass jemand einen Fehler macht.

Falls das Spiel ein wenig mehr Fahrt gebrauchen kann, hilft es, den “Boing”-Befehl zwischenzeitlich zu verbieten. So erhöht sich das Tempo meistens deutlich. Später kann der dritte Befehl dann wieder eingeführt werden, um mehr Verwirrung in das Aktivierungsspiel zu bringen.

2. Aktivierungsspiel: Der Osterhase auf der Flucht

Ähnlich, wie “Zip-Zap-Boing” funktioniert das Aktivierungsspiel “Der Osterhase auf der Flucht”. Auch hier werden verschiedene Impulse im Kreis herum gegeben. Der Unterschied ist nun jedoch, dass kein Spieler sich dazu entscheiden darf, den Impuls zu ändern. Jeder Impuls wird immer in die gleiche Richtung weitergegeben und ist mit denselben Worten und derselben Geste zu belegen, mit der er auch bei einem selbst angekommen ist.

Die verschiedenen Impulse sind jeweils mit einer Geste und einem lauten Ausruf verbunden.

1. Impuls: Der Osterhase. Der Osterhase erschrickt und macht sich deshalb auf die Flucht. Entsprechend ruft er erschrocken “WAAH!” und reißt vor Schreck die Hände in die Luft.
2. Impuls: Wovor erschrickt der Osterhase so heftig? Er wird verfolgt von einem Jäger! Dieser ist der zweite Impuls. Er zückt pantomimisch eine Schrotflinte und ruft dazu laut “PENG!”
3. Impuls: Das Geschehen wird beobachtet von einer alten Dame, die das Vorgehen kommentiert in dem sie die Hände vor den Mund schlägt und (dennoch deutlich) “Oh du gute Güte!” ausruft.
4. Impuls: Ein weiterer Beobachter ist der Tierschützer. Dieser verurteilt das Vorgehen aufs Schärfste, indem er den Zeigefinger schüttelt und laut “IGITTIGITT!” ruft.

Die Impulse werden immer an den Nachbarn weitergegeben, indem man sich zu ihm umdreht, die entsprechende Geste vollführt und den entsprechenden Ausruft tätigt.

Das Besondere an “Der Osterhase auf der Flucht”: Alle Impulse machen gleichzeitig die Runde und zwar in unterschiedliche Richtungen (Der Spielleiter gibt nach und nach einen Impuls nach dem anderen in die Runde ein). Das bedeutet, dass man sich als Mitspieler immer wieder mit der Situation konfrontiert sieht, dass mehrere Impulse gleichzeitig bei einem ankommen. Dann muss man zuerst den ersten Impuls weitergeben, darf aber nicht vergessen, dass noch ein zweiter Impuls eingegangen ist, den man ebenfalls weiterleiten muss.

3. Aktivierungsspiel: Runterzählen

Runterzählen ist ein besonders einfaches Aktivierungsspiel, das auch in beliebig großen oder kleinen Gruppen funktioniert und sich ideal eignet, um die Gruppenteilnehmer schnell und effizient in Schwung zu bringen.

Zu Beginn des Spiels stellt man sich in einem Kreis auf. Dann zählen alle gleichzeitig mit voller Stimme und in zackigem Tempo von 1 bis 8. Während jeder Zahl schlagen alle Mitspieler mit der rechten Faust in die Luft. Ohne Pause zählen anschließend wieder alle von 1 bis 8 und schlagen dieses Mal bei jeder Zahl mit der linken Faust in die Luft. Dann passiert das gleiche mit Tritten des rechten Beins und anschließend mit Tritten des linken Beins.

Dann geht es direkt weiter und alle beginnen wieder gleichzeitig von vorne mit der rechten Faust. Dieses Mal wird jedoch nur bis 7 statt bis 8 gezählt. Nachdem alle Gliedmaßen den 7-Durchgang abgeschlossen haben, zählt man nur noch bis 6 und so weiter.

Die Übung gewinnt somit immer mehr an Tempo, bis schließlich in der letzten Runde nur noch ein Schlag mit der rechten Faust, einer mit der linken Faust, ein Tritt mit dem rechten und einer mit dem linken Bein erfolgt. Ganz am Ende springen alle Spieler mit einem tiefen Urschrei in die Luft. Wer jetzt noch nicht wach ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Wichtig für das Gelingen dieses Spiels ist, dass alle Gruppenteilnehmer laut und deutlich zählen und dass der Zählrhythmus einem schnellen aber gleichmäßigen Tempo folgt.

Je nachdem, wieviel Zeit man für das Aktivierungsspiel hat und wie motiviert die Teilnehmer bei der Sache sind, kann man die Zahl, bis zu der bei Beginn gezählt wird, variieren. Die 8 hat sich jedoch erfahrungsgemäß als passend erwiesen, damit die Teilnehmer wach aber nicht völlig erledigt aus dem Aktivierungsspiel gehen.

4. Aktivierungsspiel: Pferderennen

Dieses Aktivierungsspiel ist besonders gut geeignet als schneller Energizer, da es im Vorfeld nicht viel zu erklären gibt. Es lässt sich perfekt auf einer Klassenfahrt oder am Lagerfeuer während der Ferienfreizeit spielen. Im Wesentlichen müssen nur alle Gruppenmitglieder die Bewegungen des Gruppenleiters imitieren. Zu Beginn stehen alle Gruppenmitglieder und der Gruppenleiter gemeinsam in einem Kreis. Der Gruppenleiter kommentiert dann ein fiktives Pferderennen, deren “Teilnehmer” die Gruppenmitglieder sowie er selbst sind. Als “Jockeys” gehen alle Gruppenmitglieder leicht in die Hocke, so als säßen sie tatsächlich im Sattel eines Rennpferdes.

Im Folgenden ist ein Beispieltext gegeben, den der Gruppenleiter parallel zu dem Aktivierungsspiel vortragen kann. Das allerwichtigste, damit dieses Aktivierungsspiel seine energetisierende Wirkung nicht verfehlt, ist, dass der Gruppenleiter in seiner Moderation so mitreißend wie möglich klingt. Je spannender und rasanter das “Pferderennen” gespielt wird, desto mehr Spaß macht es. Die “Hindernisse” auf der Strecke können beliebig angepasst werden. Statt einen Text auswendig zu lernen oder abzulesen, ist es besser, wenn der Gruppenleiter eine “Strecke” improvisiert. (In Klammern ist jeweils die zu der Stelle gehörige Bewegung angegeben.)

Beispieltext für das “Pferderennen”
Und hier sind wir, meine Damen und Herren, auf der Pferderennbahn im großen Rennen um die Meister-Schale. Die Pferde und ihre Jockeys stehen in den Startboxen. Nervös scharren die Pferde schon mit ihren Hufen in fiberhafter Erwartung des Startschusses. (Nervöses Scharren mit den Füßen)

Auf der Ehrentribüne haben sich die Reichen und schönen versammelt und beäugen das Spektakel. Die Jockeys winken den Damen… (Winken mit der Hand)

…und grüßen die Herren. (Pantomimisches Lüpfen des Hutes)

Bald geht es los. Man kann die Anspannung, die in der Luft liegt, fast schon schmecken. Nur noch wenige Sekunden bis zum Startschuss… Der Schiedsichter hebt die Hand mit der Start-Pistole…. Die Jockeys machen sich bereit… Jeden Moment kann er kommen… Und schon geht es LOS!

(Im Folgenden schlagen alle Teilnehmer des Pferderennens so schnell wie möglich mit ihren Handflächen abwechselnd auf ihre Oberschenkel und trampeln mit ihren Füßen auf der Stelle um das Hufgetrappel darzustellen. Das geht mit der Zeit ganz schön in die Arme und Beine und sorgt für die Aktivierung. Das “Huftrappeln” hält bis zum Ende des Spiels an, außer, wenn eine andere Geste ausgeführt wird)

Und da kommt auch schon die erste Linkskurve! (Nach links lehnen)

Und daran schließt sich eine Rechtskurve an! (Nach rechts lehnen)

Und da ist die erste Hürde! (Springen)

Und eine große Linkskurve! (Länger nach Links lehnen)

Und wir kommen durch den Wassergraben! (Schwimmbewegung mit den Armen, “blubblubblub” mit dem Mund)

Und hier die große Rechtskurve (Länger nach rechts lehnen)

Und als nächstes gleich zwei Hürden auf einmal! (Zweimal springen)
Eine Linkskurve! (Nach links lehnen)

Und wir reiten an der Damen-Tribüne vorbei (Winken)

Kommen in die Rechtskurve (Nach rechts lehnen)

Und da ist auch die Herren-Tribüne! (Hut lüpfen)

Noch ein Hindernis (Springen)

Und da ist die Zielgerade. Gleich ist die erste Runde durch, doch die Reiter und die Pferde werden nicht müde!

(Anschließend wird die erste Runde – abgesehen von der Start-Moderation – noch einmal durchlaufen. Wenn noch nicht genügend Gruppenmitglieder unter der Anstrengung ächzen, kann auch noch eine dritte Runde “gelaufen” werden. Am Ende rennen die Pferde nach der letzten Runde durchs Ziel, was durch ein kollektives Arme-in-die-Luft-Werfen dargestellt wird.)

5. Aktivierungsspiel: Bility Bility Bop

Bei diesem Aktivierungsspiel geht es um Konzentration und Reaktionsschnelligkeit. Daher ist es besonders gut dafür geeignet, die Teilnehmer auf geistiger Ebene zu aktivieren, weshalb es sich auch super als Schulspiel eignet.

Auch dieses Aktivierungsspiel beginnt damit, dass die Gruppe einen Kreis bildet. Der Gruppenleiter steht zu Beginn des Spiels in der Mitte des Kreises und erklärt von dort die Regeln:

Bei diesem Aktivierungsspiel steht immer eine Person in der Mitte und versucht, sich aus dieser Position zu befreien. Dies geschieht, indem man sich vor ein Gruppenmitglied aus dem Kreis stellt, diesem in die Augen schaut und laut und deutlich die Worte “Bility Bility Bop” ausspricht. Gelingt es dem Mitglied des Kreises, “Bop” zu sagen, bevor die Person innerhalb des Kreises zu dem “Bop” kommt, ist der Ausbruchsversuch abgewehrt. Andernfalls darf die Person aus der Mitte sich in den Kreis einreihen und das Kreismitglied, das nicht schnell genug reagiert hat, muss deren Platz einnehmen.

Allerdings kann derjenige im Kreis sich auch entschließen, statt “Bility Bility Bop” einfach nur “Bop” zu sagen. Wenn er dies tut, gilt es als Fehler, wenn der Angesprochene ebenfalls mit “Bop” antwortet und die Person im Kreis kommt frei.

Schwieriger wird das Spiel, wenn man der Person im Kreis zusätzlich noch erlaubt, statt “Bility Bility Bop” “Bolity Bolity Bip” zu sagen. Hier muss entsprechend die angesprochene Person rechtzeitig mit “Bip” antworten. Sagt ein Kreismitglied an der falschen Stelle “Bop” bzw. “Bip”, gilt es als Fehler und die Person aus der Mitte kommt frei.

Dieses Aktivierungsspiel ist perfekt dafür geeignet, die Konzentration und das Sprachzentrum der Gruppenmitglieder in Schwung zu bringen. Bei der Durchführung muss darauf geachtet werden, dass alle Teilnehmer das “Bility Bility” bzw. “Bolity Bolity” auch korrekt aussprechen und nicht dazu übergehen, alles zu vernuscheln, um schneller sprechen zu können. Davon abgesehen, darf der Spieler in der Mitte des Kreises aber mit beliebiger Geschwindigkeit Ausbruchsversuche starten und die Kreismitglieder somit verwirren und zu einem Fehler provozieren.

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