Alles rund um das Thema Lagerfeuer

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Schülerin aus Weimar

Alles rund um das Thema Lagerfeuer

Ist ein Lagerfeuer nicht herrlich? Am Abend eines jeden Zeltlager-Tages wird meist ein Lagerfeuer entzündet. Das Lagerfeuer erhellt nicht nur die Nacht, sondern spendet auch Wärme und zaubert eine gemütliche Stimmung, durch die die Anstrengungen des Tages schnell vergessen sind. Doch wie hat ein “richtiges” Lagerfeuer auszusehen und wie setzt Ihr das um?
Wir führen Euch in 7 Schritten vom perfekten Lagerfeuer bis zu dem Punkt, an dem es wieder gelöscht werden muss. So könnt ihr bei der nächsten KJG-Freizeit, dem Jugendfeuerwehr-Zeltlager oder dem Jungschar-Treffen mit eurem Wissen glänzen!

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Schritt 1: Die Feuerstelle

Bei der Wahl der Feuerstelle solltet Ihr darauf achten, einen ebenen Boden zu wählen. Im Umkreis von ca. 3 Metern (variiert je nach Feuergröße) sollte sich außerdem nichts entzündliches befinden, sie sollte also weit genug von euren Zelten oder der Jugendherberge entfernt sein. Achtet auf die Beschaffenheit des Bodens. Dieser sollte frei von Wurzeln sein, da diese womöglich ungewollt im Untergrund weiter glühen. Nasse verrottete Blätter/Gräser sind ebenfalls kein guter Untergrund, da sie ungewollt zu glühen oder brennen beginnen und damit eine starke Rauchentwicklung hervorrufen.

 

Schritt 2: Die Feuerstelle vorbereiten

Bevor Ihr Euch darüber Gedanken macht, wie Ihr ein Lagerfeuer entfacht, solltet Ihr erst einmal genügend Brennholz zusammensuchen. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres als ein Feuer, das aufgrund von zu wenig Brennmaterial erlischt. Wenn ihr nun das benötigte Brennmaterial zusammen habt, solltet Ihr einen Windschutz errichten. Durch den Windschutz vermeidet Ihr zum einen das zu schnelle Abbrennen des Anfeuermaterials und zum anderen den verstärkten Funkenflug. Eine weitere unterschätzte Gefahr stellen nasse Steine dar, da diese durch spontanes Erhitzen innere Spannungen bilden und folglich zerspringen können.

 

Schritt 3: Das richtige Brennmaterial

Zunder: Beschreibt ein leicht entzündliches Material wie bspw. trockenes Laub, Gräser, Tannennadeln oder dünne Holzspäne. Wenn ihr euch nicht darauf verlassen wollt/könnt, was die Natur hergibt, benutzt Ihr Zeitungspapier oder Grillanzünder etc..

Anfeuermaterial: Fichtenreisig eignet sich super dazu, da es sogar nass noch lichterloh brennt. Wenn Ihr allerdings kein Fichtenreisig zur Hand habt, können alle möglichen anderen Holzarten verwendet werden. Am Besten sind zum anfeuern dünne Äste und Zweige, da sich diese schneller entzünden als dickere.

Brennmaterial: Das Brennmaterial hält das Feuer am Leben, deshalb sollte den verwendeten Hölzer eine längere Brennzeit vorausgesetzt werden. Verwendet dafür verschiedene Dicken und Stärken: von fingerdicken Zweigen bis zu armdicken Ästen sollte alles dabei sein.

Schritt 4: Der Lagerfeuer-Aufbau

Für den Erfolg des Lagerfeuers ist nichts so wichtig wie der Aufbau. Beim Aufbau des Lagerfeuers sind verschieden Dinge zu beachten wie z. B. eine Unterlage bei nassem Boden.

Unterlage bauen: Nutzt dazu am besten etwas dünnere Äste und legt diese aneinander, als wolltet Ihr ein Floß bauen. Schichtet darauf quer eine weitere Schicht (90 Grad versetzt). Dieses Vorhaben schützt vor der Bodenfeuchtigkeit und gibt der Glut die Möglichkeit, sich nach oben und unten auszubreiten.

Zundermaterial: Auf diesem erstellten Gestell platziert Ihr nun Euer Zundermaterial, umgeben von weiteren leicht brennbaren Materialien wie trockenes Gras. Achtet dabei besonders darauf, die Materialien zu komprimieren, damit die Glut so wenig wie möglich an Hitze verliert.

Pyramide aufbauen: Die gängigste Form ist die Pyramide. Um diese zu bilden, lehnt Ihr Fichtenreisig und kleine Äste/Zweige gegen das Zundermaterial und das Untergestell. Dies dient neben der Stabilisation auch den Flammen, die nach obenhin ausschlagen und so die Hölzer entzünden.

 

Schritt 5: Das Feuermachen

In der ersten Phasen des Feuermachens kann am meisten schief gehen wie bspw., dass der Wind die Pyramide umweht oder ein anzünden/entzünden nicht zulässt. Um so etwas zu vermeiden, setzt ihr euch am besten vor das Feuer, damit der Rücken den Wind abfängt. Zündet das Zundermaterial an der niedrigsten stelle an, da die Flammen von unten nach oben aufsteigen. Es kann außerdem hilfreich sein, das Feuer an mehreren Stellen zu entzünden, da sich dadurch schneller eine größere Hitze entwickelt.

Sobald die ersten Flammen zu erkennen sind, müsst Ihr das Feuer mit Sauerstoff anreichern. Pustet dafür mit einem langsamen, gleichmäßigen Luftstrahl in die Glut. Sobald Ihr erkennen könnt, dass auch das Fichtenreisig und die dünnen Äste in Flammen stehen, habt Ihr die kritische Phase überstanden. Beginnt nun damit, die etwas dickeren Äste besser auszurichten, damit auch diese in den Flammen stehen.

 

Wichtig: Sobald Ihr soweit seid, müsst Ihr immer wieder Hölzer nachlegen, damit das Feuer genug “Nahrung” bekommt. Wenn Ihr zu wenig Holz nachlegt, kann es passieren, dass das Feuer in sich einbricht oder erlischt. Also gebt acht, beobachtet das Feuer und deutet, was es benötigt!

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Schritt 6: Das Lagerfeuer am Leben halten

Sobald Euer Feuer eine sichere Größe erreicht hat, könnt Ihr Euch etwas entspannen. Das Feuer ist nun sehr schwer durch äußere Einflüsse zu beeinflussen. Sucht eine angemessene Größe für Euer Feuer, denn einen Fehler könnt Ihr machen: Macht das Feuer nicht unnötig groß,je größer das Feuer ist, desto mehr Brennmaterial wird benötigt. Ihr müsst deshalb gut abschätzen, wann es an der Zeit ist Holz nachzulegen. Grundsätzlich könnt Ihr Euch an der Glut orientieren. Wenn diese erkennbar ist, könnt Ihr mit gutem Gewissen etwas Holz nachlegen.

Es ist wichtig, dass Ihr die ganze Zeit ein Auge auf das Feuer habt. Das Feuer soll, mit den Euch gegebenen Mitteln, kontrollierbar und vor allem löschbar sein. Beobachtet neben dem Feuer aber auch Eure nähere Umgebung. Achtsam solltet Ihr bei leicht entzündlichen und schmelzbaren Kleidungsstücken sein. Kunstfasern sind dabei besonders gefährlich, da diese bereits durch kleine Funken und die Nähe zum Feuer schmelzen können. In so ziemlich jeder modernen Outdoorkleidung sind Kunstfasern verarbeitet, also seid vorsichtig!
Übrigens: ein alter Baumwollpulli hat die höchste Resistenz.

 

Schritt 7: Lagerfeuer löschen und spurlos hinterlassen

Zum Löschen des Feuers, könnt Ihr diesem entweder Sauerstoff oder die Nahrung entziehen. Um dem Feuer Sauerstoff zu entziehen, müsst Ihr es durch Erde, Sand, nasses Tuch oder Teppich ersticken. Die bekannteste variante ist allerdings immer noch das Löschen mit Wasser, das direkt auf die Glut gegossen werden sollte.

Wichtig: Es wäre von Vorteil, wenn Ihr eure Umgebung vorerst auf mögliche “Löschmaterialien” durchsucht. Wenn Ihr nichts findet, müsst Ihr besonders vorsichtig mit dem Feuer umgehen und solltet nie die Kontrolle verlieren! Neben der Möglichkeit das Feuer zu ersticken, könnt Ihr dem Feuer auch die Nahrung entziehen d.h. kein Holz nachlegen. Schichtet das vorhandene Holz dafür nochmals auf und lasst es herunterbrennen. Größere Holzscheite hingegen, sollten aus dem Feuer gezogen und anderweitig gelöscht werden.

Wenn Ihr Löschmaterialien zum Ersticken des Feuers habt, solltet Ihr bestenfalls eine Mischung aus beiden Varianten wählen. Ihr entzieht dem Feuer also zuerst die Nahrung und lasst es herunterbrennen, bis nur noch die Glut übrig ist. Dann löscht Ihr diese durch das Ersticken mit verschiedenen Löschmaterialien wie bspw. Wasser oder Erde.

Aktionen in Verbindung mit dem Lagerfeuer

1. Idee: Gruselgeschichten

Neben den Lagerfeuerliedern, auf die ich später noch einmal zu sprechen komme, gibt es am Lagerfeuer außerdem die Möglichkeit Gruselgeschichten zu erzählen. Je nachdem wie alt die Kinder sind, solltet Ihr die Gruselgeschichten anpassen. Ein kleiner sechsjähriger Junge ist nicht ganz so resistent wie ein sechzehnjähriger, aber das ist Euch sicher bewusst. Wenn Ihr vorhabt Euch Gruselgeschichten zu erzählen, wäre es doch cool davor eine Nachtwanderung zu machen?

2. Idee: Stockbrot

Neben der Möglichkeit der Gruselgeschichten und Nachtwanderung, könnt Ihr außerdem mal darüber nachdenken Stockbrot zu machen. Das ist vor allem bei Kindern sehr beliebt und sehr einfach zu machen. 🙂
Wir zeigen Euch die klassische Quark-Öl-Teig-Variante mit verschiedenen Abwandlungsmöglichkeiten, da dabei keine Gehzeit für den Teig notwendig ist:

Für den Teig Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen.
Quark, Milch, Zucker und Öl in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Danach das Mehlgemisch mit in die Rührschüssel geben und mit dem den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und in die Hände geben, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und nochmal gut durchkneten (2−3 Minuten).
Wenn Euch das klassische Stockbrot zu langweilig ist, könnt Ihr in den Teig bspw. auch folgende Zutaten dazumischen: Kräuter, Speckwürfel oder Knoblauch.

Zur Zubereitung des Stockbrotes, nehmt Ihr Euch einen Stock zur Hand und entfernt die Rinde an dessen Spitze. Danach wickelt Ihr den Teig drumherum und haltet den Teig über das Lagerfeuer, damit der Teig schön kross wird.

Notizzettel weiß mit Klebestreifen und Zutaten Stockbrot

3. Idee: Lagerfeuerlieder

Den besten Anlass, um Lagerfeuerlieder zu singen, gibt ein jeder Zeltlager-Abend mit euren Pfadfinder-oder Jungschar-Freunden her. Sammelt Euch dafür nach dem Abendessen, wenn die Nacht hereinbricht, am Lagerfeuer. Kramt die Liederbücher aus den Kisten hervor und schon kann es losgehen. Bestimmt zuvor besser noch jemanden der den Takt/Rhythmus vorgibt, damit sich das Ganze auch nach etwas anhört. Wenn einer von Euch die Lieder mit der Gitarre begleiten kann, umso besser.

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